Mit dem Rad zur Arbeit: 152 Betriebe motivieren 973 Mitarbeiter zum Radfahren

Die drei glücklichen Gewinnerinnen (vorne, v. l.: Nadja Stuhlmüller, Jutta Stirnweiß und Marion Difour) haben sich ihren Gewinn „erradelt“. (Foto: Landratsamt Fürth)
Fahrradfreundlicher Landkreis Fürth

FÜRTH/LANDKREIS (pm/nf) - Mehr Bewegung in den Alltag bringen und dabei auch noch CO2 einsparen und Kalorien verbrennen – das waren nur drei der Gründe, die wieder viele Arbeitnehmer motiviert haben auf das Rad umzusteigen. Insgesamt 9.000 mittelfränkische Teilnehmer haben sich im 16. Jahr an der Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ beteiligt.


Sie haben vom 1. Mai bis zum 31. August 2016 – einen Monat länger als bisher – den Arbeitsweg mit dem Fahrrad zurückgelegt. „Diesen Erfolg verdanken wir vor allem den 152 Betrieben, die sich für die Gesundheit ihrer Mitarbeiter einsetzen“, lobt AOK- Bereichsleiter Jürgen Anton, zugleich Organisator der Aktion, das Engagement. „Auch in diesem Jahr konnten wir so die Anzahl der beteiligten Firmen um fast 19 Prozent steigern.“

Betriebliche Gesundheitsförderung spielt eine entscheidende Rolle in der Prävention. Die Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ ist hierbei ein wichtiger Baustein und bringt mehr Bewegung in den Alltag. „Von jedem Kilometer, der nicht mit dem Auto, sondern mit dem Fahrrad zurückgelegt wird, profitieren die Arbeitnehmer“, erklärt Jürgen Anton. „Wer regelmäßig in die Pedale tritt, stärkt die Pumpfunktion des Herzens, baut Fett ab und kräftigt Lunge und Muskeln. Ebenfalls nicht zu unterschätzen ist die positive Auswirkung auf die Stimmung.“ Dem stimmen auch Marc Hilgenfeld, Geschäftsführer der vbw Bezirksgruppe Mittelfranken, Alexander Eglmaier vom DGB, Olaf Höhne, Vorsitzender des ADFC Kreisverbandes Fürth und Mathias Kreitinger, Rechts-, Umwelt- und Ordnungsreferent der Stadt Fürth, zu.

Fahrradfreundlicher Landkreis Fürth

Auch Bürgerinnen und Bürger aus dem Landkreis Fürth nehmen seit vielen Jahren erfolgreich teil. Eine von vielen Aktionen, durch die der Landkreis Fürth als zweiter Landkreis in der Metropolregion Nürnberg aktuell die Auszeichnung „Fahrradfreundlicher Landkreis“ erhielt. Landrat Matthias Dießl, der zugleich Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen Bayern e.V. (AGFK) ist, freut sich, „dass sich unsere Investitionen in das Thema Radverkehr gelohnt haben. Die Auszeichnung ist ein echter Anreiz, sich weiter für den Radverkehr zu engagieren.“

Nicht nur in Mittelfranken ist die AOK-ADFC-Gemeinschaftsaktion erfolgreich. Bayernweit konnten die Teilnehmerzahlen erneut gesteigert werden. Insgesamt 55.000 Arbeitnehmer haben in diesem Jahr das Fahrrad als Verkehrsmittel für den Arbeitsweg eingesetzt und dabei über 21,5 Millionen Kilometer zurückgelegt. „Dabei wurden 4,25 Millionen kg CO2 eingespart und 504 Millionen Kcal verbrannt“, weiß Jürgen Anton. „Das sind 20 Prozent mehr als im Vorjahr.“ Die Aktion wird auch 2017 fortgesetzt. Gemeinsam mit den Partnern will die AOK Bayern wieder viele Arbeitnehmer animieren, sich aktiv für ihre Gesundheit einzusetzen.
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