Mit den Fans im Rücken zurück in die Bundesliga

Die Aufstiegseuphorie ist erwacht rund um den Ronhof. Am Freitag wollen Fans und Mannschaft gemeinsam den nächsten Schritt Richtung Bundesliga machen. Foto: Ebersberger

FÜRTH (web) - Der 1. FC Köln hat sich frühzeitig die Meisterschaft in der Zweiten Liga und damit den Aufstieg in die Erste Fußball-Bundesliga gesichert, dahinter wird's noch eng. Die besten Aussichten hat dabei die SpVgg Greuther Fürth, die mit einem Heimsieg am Freitag (18.30 Uhr) gegen den TSV 1860 München den zweiten Platz verteidigen und damit alle Chancen auf den direkten Wiederaufstieg wahren möchte.


"Von Anfang an Stoff geben, in Führung gehen und nicht mehr locker lassen." So sieht das scheinbar einfache Rezept von Kleeblatt-Trainer Frank Kramer für die Partie in der heimischen Trolli-Arena aus. Doch nicht nur Kramer weiß, dass da "noch viel Arbeit auf die Mannschaft wartet." In Paderborn habe man gesehen, "was in den letzten drei Spielen noch auf uns zukommt", blickte Rouven Schröder, Sportlicher Leiter des Zweitligisten, nochmal kurz auf das 2:2 beim direkten Konkurrenten zurück. "Das wird ein schwerer Gang gegen die Löwen", so Schröder. Doch er vertraut ebenso wie Frank Kramer auf den Charakter der Mannschaft, deren Entschlossenheit und unbedingten Siegeswillen.
Zudem habe man mit den "tollen Fans" ein weiteres Ass im Ärmel. Die Euphorie der Kleeblatt-Anhänger werde vom Team regelrecht "aufgesogen", so Schröder. Der "12. Mann" könne am Freitag den nötigen Push geben, beschwört Frank Kramer die Einheit von Mannschaft und Fans.
Mit einem Sieg könnte Fürth vorlegen und so den Druck auf die Konkurrenz erhöhen. Derzeit liegen die Kleeblättler mit 54 Punkten auf Rang zwei, einen Zähler vor dem SC Paderborn, der am Sonntag den SV Sandhausen empfängt. Dahinter befindet sich der 1. FC Kaiserslautern (50 Punkte) in Lauerstellung und auch der Karlsruher SC (48) macht sich drei Spieltage vor Schluss noch Hoffnungen, den Sprung in die Bundesliga zu schaffen.
Dorthin möchte auch Niko Gießelmann. Der Fürther Linksverteidiger - er kam zu Saisonbeginn von Hannover 96 - hat seinen laufenden Vertrag beim Kleeblatt vorzeitig bis 2017 verlängert. Dem 22-Jährigen bescheinigt Rouven Schröder eine "tolle Entwicklung". Gießelmann nutzte die Formschwäche von Abdul Rahman Baba zu Anfang der Saison und entwickelte sich schnell zum Stammspieler auf der linken Abwehrseite. Dort wird er auch am Freitag gegen die Münchner auflaufen. Nicht dabei sind hingegen Innenverteidiger Mergim Mavraj und Mittelfeldspieler Goran Sukalo, die beide in Paderborn ihre fünfte Gelbe Karte kassierten und somit gegen 1860 gesperrt sind.
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