Selbstverteidigung - Erste Hilfe

Fürth: Friedrich-Ebert-Schule | Deutschland hat ein perfekt ausgebautes Rettungssystem, der Notarztwagen ist meist schnell zur Stelle. Trotzdem: Im Notfall können Ersthelfer über Leben und Tod entscheiden. Aber nur rund 20 Prozent der Bevölkerung haben einen Erste-Hilfe-Kurs und noch weniger - etwa zehn Prozent - trauen sich im Notfall auch wirklich einzugreifen.
Die meisten Unfälle ereignen sich übrigens nicht im Straßenverkehr. Wesentlich mehr Unglücke geschehen im Haushalt, am Arbeitsplatz oder in der Freizeit, also im Nahbereich.

In der aktuellen Diskussionen über Gewalt gegen Kinder, Jugendliche und Frauen hat der Deutsche Ju-Jutsu-Verband (DJJVe.V.) in einem Aufruf „Starke Netze gegen Gewalt“ eindeutig Stellung bezogen. Dort bietet er nachhaltige Lösungen für alle Altersgruppen und verschiedene Situationen an. Und hier liegen auch die Parallelen zum Erste Hilfe System.
Wir haben ein perfekt ausgebautes Sicherheitssystem von Polizei und anderen Sicherheitsdienstleistern. Trotzdem: Selbstverteidigungskenntnisse können in den ersten Momenten einer Aggression über die körperliche und seelische Unversehrtheit entscheiden. Und, Gewalt geschieht nicht nur in „fremder Umgebung“, sondern oft genug im „Nahbereich“. Welcher Anteil der Bevölkerung verfügt über die Fähigkeit zur Selbstverteidigung? Wer ist in der Lage sich selbst oder auch zum Schutz von Anderen vor Gewalt „Erste –Selbstverteidigungs - Hilfe“ zu leisten? „Denn Jeder, nicht nur jede Frau und jedes Mädchen, muss sich in der Öffentlichkeit frei bewegen können(DJJVe.V.).“

Aber: Wie bei Erster Hilfe müssen auch hier die wichtigsten Grundlagen der Selbstverteidigung erlernt und in Abständen immer wieder aufgefrischt werden, damit man im Ernstfall nicht, vor Angst gelähmt, panisch, sondern effektiv reagiert.

Derzeit besteht eine große Nachfrage nach Selbstverteidigungskursen für Frauen. Nicht immer sind die zahlreichen Angebote hilfreich für die Teilnehmerinnen. Schnell und einfach sind solide Kenntnisse für Erste Hilfe und auch für Selbstverteidigung nicht zu vermitteln.

Ein Selbstverteidigungskurs erfüllt nur dann den angestrebten Zweck, wenn ihm ein klares Konzept zugrunde liegt. Das rechtzeitige Erkennen problematischer Situationen, der Einsatz präventiver Strategien gegen Gewalt, und, wenn unvermeidlich, der Selbstschutz durch Anwendung effektiver Techniken.

Zur Vermittlung dieser komplexen Themen bedarf es u.a. einer ausreichenden Anzahl qualifizierter, lizenzierter Trainer mit Erfahrungen in der Durchführung von Frauen-Selbstverteidigungs-Kursen.
Die Ju-Jutsu-Abteilung des ASV Fürth (www.jujutsu-verein-fuerth.de) erfüllt diese Voraussetzungen in vollem Umfang.
Seit mehr als 40 Jahren bieten wir sicherheitsrelevantes Training mit den wichtigen Bestandteilen der Gewaltprävention, Selbstbehauptung und Selbstverteidigung an.

Unter dem Motto des DJJV:

Jede(r) kann lernen sich zu schützen! Ju-Jutsu – Mit Sicherheit Lebensgefühl !

laden wir interessierte Frauen und Mädchen zu einem Selbst-Verteidigungs-Kurs ein.
Er wird sich über 6 Trainingseinheiten a´ 90 Minuten erstrecken.
Informieren Sie sich über Termine, Kosten, Trainingsort usw. vorab und unverbindlich unter der Telefon-Nr. 0911 729920 bei H. W. Adelhardt (= Abteilungsleiter Ju-Jutsu im ASV Fürth).

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