SpVgg Greuther Fürth muss sich neuen Hauptsponsor suchen

Noch prangt das ERGO Direkt-Logo auf den Trikots und ist im Sportpark Ronhof allgegenwärtig. Foto: Ebersberger

FÜRTH - (web) Fußballzweitligist SpVgg Greuther Fürth muss sich einen neuen Hauptsponsor suchen. Den noch bis 2018 laufenden Vertrag wird der bisherige Partner ERGO Direkt nicht verlängern.

Doch keineswegs gehen beide Partner im Streit auseinander. Vielmehr sei es eine „strategische Entscheidung“, wird ERGO-Pressesprecher Floria Amberger in der Nürnberger Zeitung zitiert. Der Versicherungskonzern will sich neu ausrichten, unterstützt nun das „Premiumprodukt DFB-Pokal“ und will hierbei vereinsneutral bleiben.
Relativ unaufgeregt kommentiert das Kleeblatt die zu Ende gehende Partnerschaft, die bereits im Jahr 2002 begann - damals noch mit der Karstadt Quelle Versicherung. Man habe mit ERGO eine „sehr lange, vertrauensvolle und erfolgreiche Partnerschaft“ und Fußball-Gechichte geschrieben, heißt es in einer knappen Mitteilung auf der vereinseigenen Homepage. Dafür sei man ERGO Direkt „sehr dankbar“.
Aufgrund der bislang guten und offenen Partnerschaft war es der Versicherung auch wichtig, die Spielvereinigung rechtzeitig über den geplanten Schritt zu unterrichten. Damit habe der Zweitligist die Möglichkeit, schon jetzt Gespräche mit potentiellen Nachfolgern aufzunehmen.
Die sehr lange und fruchtbare Zusammenarbeit beider Partner ist im Profi-Fußball nicht alltäglich. Etwa 1,5 Millionen Euro, so die Schätzungen, spülte der Sponsorenvertrag pro Saison in die Kassen der SpVgg Greuther Fürth, die lange Laufzeit gab dem Verein somit auch hohe Planungssicherheit.
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