Vor der Winterpause: Wie geht's weiter für die SpVgg Greuther Fürth?

Wieviel gibt's wohl nach der Winterpause noch zu feiern für die SpVgg Greuther Fürth? (Foto: bayernpress.de)

FÜRTH (rs/fi) – Am vergangenen Wochenende standen mit dem 19. Spieltag die letzten Spiele der 2. Bundesliga vor der Winterpause an. Die SpVgg Greuther Fürth beendete diese mit dem Heimspiel gegen RB Leipzig am Samstag und musste hier eine Last-Minute-Niederlage hinnehmen. Zeit für ein Zwischenfazit der Hinrunde für den Fürther Traditionsverein.

Der Start in die Saison war für die Fürther eigentlich recht hoffnungsvoll. Schon vor Start konnte im Juni mit Stefan Ruthenbeck ein neuer Trainer präsentiert werden. Der 43-Jährige war zuvor beim Zweitliga-Absteiger VfR Aalen unter Vertrag und konnte seinen Dienst bei der Spielvereinigung zum 1. Juli antreten, war aber schon zum Trainingsauftakt am 22. Juni vor Ort. Auf Spielerseite gab es hingegen wenig Neuerungen zu vermelden, die Kernmannschaft wurde im Großen und Ganzen erhalten. Als Verstärkungen waren einzelne Neuzugänge wie Domi Kumbela oder Veton Barisha zu vermelden.

Am ersten Spieltag gelang dann direkt zu Hause gegen den Karlsruher SC ein 1:0-Auftaktsieg. In der darauf folgenden Phase konnten die Greuther jedoch kaum überzeugen: In den kommenden vier Spielen waren gerade einmal zwei Unentschieden und zwei Niederlagen zu verzeichnen. Die Konsequenz: Die SpVgg Greuther Fürth rutschte auf Tabellenplatz 13 ab. Die Wende kam mit dem – aus der Sicht vieler Fans – ohnehin wichtigsten Spiel: Dem 259. Frankenderby gegen den Städte-Nachbarn und Erzrivalen 1. FC Nürnberg. Hier konnten die Fürther vor heimischem Publikum einen 3:2-Erfolg in letzter Minute feiern. Nachdem zunächst der „Club“ und später das „Kleeblatt“ in Führung ging, konnte der jeweils andere doch wieder den Ausgleich erzielen. In der Nachspielzeit jedoch gelang dann für die SpVgg Greuther Fürth doch noch der Siegtreffer. Rückblickend ein wichtiger Sieg, nicht nur für die Fans: Denn mit diesem Sieg starteten die Fürther eine kleine Siegesserie und holten gleich vier „Dreier“ hintereinander und damit zwölf Punkte aus vier Spieltagen. Dadurch kletterte der Verein in der Tabelle sogar bis auf Platz vier empor und kratzte mit nur einem Punkt Rückstand schon an den Aufstiegsplätzen.

Doch dieses Zwischenhoch konnte nicht verhindern, dass anschließend wieder eine enttäuschendere Phase bevorstand: So mussten die Fürther am 10. und 11. Spieltag jeweils fünf Gegentore verkraften und damit Niederlagen gegen den Vfl Bochum sowie gegen den SC Freiburg. Dadurch ging es auch in der Tabelle wieder abwärts bis auf den zehnten Tabellenplatz, auf dem die Spielvereinigung nun überwintert.

Weiter geht’s in der 2. Bundesliga dann mit dem 19. Spieltag am ersten Februar-Wochenende. Die Fürther starten hier mit einem Heimspiel gegen den FC St. Pauli am Sonntag, 07.02.2016 um 13:30 Uhr (Tipp: Tickets für Heimspiele der SpVgg Greuther Fürth gibt’s immer wieder bei uns zu gewinnen). Doch was wird die restliche Saison wohl bringen für den Fürther Traditionsverein? Mit acht Punkten Rückstand auf den dritten Platz ist die Aufstiegs-Relegation und damit die Chance auf einen Aufstieg in die Bundesliga nicht gerade zum Greifen nahe. Unmöglich ist es aber natürlich nicht, dass die Greuther noch um den Aufstieg mitspielen. Mit einigen „Dreiern“ nach dem Start der Winterpause kann die Tabelle schon wieder ganz anders aussehen, das lässt sich mit einem Tabellenrechner für die 2. Bundesliga schnell herausfinden. Auch zeigt sich hier: Zu den Abstiegsplätzen hat sich das „Kleeblatt“ schon ein recht bequemes Polster herausgespielt. Und das ist als Fazit der bisherigen Saison ja schon recht positiv zu beurteilen nach der enttäuschenden vorherigen Spielzeit.
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