Anlaufstelle für junge Berufseinsteiger in Fürth finanziell gesichert

Bürgermeister Markus Braun (li.) und Veit Bronnenmeyer (2.v.re.) und Agenturmitarbeiter vor dem KiQ-Büro in der Mathildenstraße. (Foto: Gaßner)

FÜRTH- Im Jahr 2013 stand sie schon auf der Kippe, konnte nur durch das finanzielle Engagement der SpVgg Greuther Fürth, der Stadt und des Jobcenter gerettet werden. Nunmehr darf sich die Kompetenzagentur Fürth über eine gesicherte Finanzierung für vier weitere Jahre freuen.

Die Kompetenzagentur der städtischen Beschäftigungsgesellschaft elan in der Mathildenstraße hilft vor allem sozial benachteiligten Jugendlichen beim Übergang von der Schule in den Beruf. Das Angebot ist dabei durchaus vielschichtig, wie Veit Bronnenmeyer vom Projektbüro für Schule und Bildung, erklärte. Meist kommen die jungen Menschen ohne Schulabschluss zur Agentur. Aber auch mit Abschluss an der Mittelschule stehen viele Jugendiche ohne Perspektive da.
Intensive Beratung, Hilfestellungen bei Bewerbungen und Hilfe bei der Suche nach Ausbildungs- beziehungsweise Arbeitsstellen sind dabei die Hauptsäulen der Arbeit.
Mit Auslaufen der EU-Fördergelder Ende 2013 sah die Zukunft der Kompetenzagentur nicht gerade rosig aus. Hilfe kam von der Stadt, der SpVgg Greuther Fürth und dem Jobcenter. Nunmehr fließen die Gelder wieder, die natürlich auch benötigt werden, um die dreieinhalb Stellen sowie die Sachkosten bezahlen zu können. Knapp 1,4 Millinen Euro sind es für die kommenden vier Jahre.
Zwar sei die Lage auf dem Arbeitsmarkt momentan nicht so schlecht, doch für die Fürther „Zielgruppe“, so Bürgermeister Markus Braun, treffe dies nur bedingt zu. Der Einstieg in die Arbeitswelt gestaltet sich immer noch schwierig. In den kommenden Jahren werden wohl auch verstärkt junge Einwanderer hinzukommen, vermutet Braun.
Auch ihnen wird in Zukunft in der Anlaufstelle „Kompetenzen im Quartier“ (KiQ) geholfen. So nennt sich jetzt die Kompetenzagentur.
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