Biberttal-Radweg hat nun eine Asphaltdecke

Zusammen mit Innenminster Joachim Herrmann (4.v.li.) durchschnitten Politiker und Vertreter der Landkreisgemeinden das Band zur offiziellen Freigabe des Biberttal-Radwanderweges. Foto: oh

FÜRTH - (web) Nun ist es soweit. Der Biberttalradweg ist von Zirndorf bis nach Großhabersdorf durchgängig asphaltiert und auf eine Breite von mindestens 2,5 Meter ausgebaut.

Im Beisein von Bayerns Innenminister Joachim Herrmann wurde der Rad- und Wanderweg offiziell freigegeben. Zugleich ging der Biberttalradweg bei der Feierstunde in Weinzierlein offiziell in das Eigentum des Freistaates Bayern über, der damit künftig für den Unterhalt zuständig ist.
„Ein Wunsch, der seit vielen Jahren besteht, ist mit der heutigen Freigabe in Erfüllung gegangen”, sagte Landrat Matthias Dießl. Der Weg ist übrigens ganzjährig befahrbar, weil er auch im Winter geräumt werden kann. Auch Inlineskater und Rollstuhlfahrer können den neuen Weg, nach Worten des Landrates, „problemlos benutzen“.
Das Großprojekt wurde gemeinsam mit der Stadt Zirndorf, dem Markt Ammerndorf und der Gemeinde Großhabersdorf vorangebracht. Dazu unterzeichneten die beteiligten Kommunen, der Landkreis Fürth und der Freistaat Bayern eine sogenannte Sonderbaulast-Vereinbarung. Asphaltierung und Ausbau kosteten rund 1,1 Millionen Euro.
Dabei unterstützte der Freistaat den Bau mit einer Förderung von fast 80 Prozent der förderfähigen Kosten. Die reinen Radwegeabschnitte des Biberttalradwegs gehen nun in das Eigentum des Freistaates über. Die Abschnitte, die auch weiterhin als Wirtschaftswege genutzt werden müssen, verbleiben in der Baulast der jeweiligen Gemeinden.
Ursprünglich sollte der Radweg bis nach Dietenhofen asphaltiert werden, doch wurden die dazu notwendigen Flächen von der Bayerischen Staatsforstverwaltung nicht freigegeben.
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