Bisher trister Helmplatz soll zu einer Fürther Ruheoase werden

Beim symbolischen Spatenstich: (v.li.n.re.) Silvano Holler, Fürths Baureferentin Christine Lippert, OB Thomas Jung und Tiefbauamtsleiter Hans Pösl. (Foto: Birgit Gaßner)

FÜRTH - (web) Geplant ist die Neugestaltung schon seit langem. Nun wird bereits kräftig am Umbau des Helmplatzes gearbeitet.

Oberbürgermeister Thomas Jung hatte es ja schon anlässlich der Vorstellung des Jubiläumsprogrammes (wir berichteten) verlauten lassen: Fürth soll „grüner, heller, strahlender“ werden, öffentliche Plätze sollen mehr Flair und Idylle erhalten. Einer dieser Orte ist der Helmplatz.
Eingebettet zwischen dem Jüdischen Museum, der Gaststätte „Zum Tannenbaum“ und anderen denkmalgeschützten Gebäuden fristete der kopfsteingepflasterte Platz bisher ein eher tristes und graues Dasein. Eigentlich wurde er nur als Parkplatz wahrgenommen. Das soll sich nun ändern, dafür werden auch Parkplätze geopfert.
Entstehen soll eine grüne Ruhezone mit Bäumen (zwei Neupflanzungen inklusive) und Bänken. Darüber hinaus wird auch der Platz vor dem Jüdischen Museum mit Granitsteinplatten aufgehübscht, Betonquader sollen als zusätzliche Sitzgelegenheiten dienen. Dieser Teil der Baumaßnahmen soll im Mai 2018 - gemeinsam mit der Eröffnung des Museumsanbaus - fertig sein.
Anschließend steht dann noch die Helmstraße zwischen Feuerwache und Sozialrathaus auf dem Plan. Auch hier wird Granitsteinpflaster verlegt. Die endgültige Fertigstellung steht für September 2018 an.
Insgesamt sind rund 660.000 Euro für die komplette Umgestaltung veranschlagt. Im Rahmen der Baumaßnahme werden auch die Straßenentwässerung und die Beleuchtung erneuert sowie Fahrradständer angebracht.
Umgestaltet sollen in naher Zukunft auch der Hallplatz, die Ludwig-Erhard-Straße, der Dr. Martin-Luther-Platz (Paulskirche) und der Platz vor dem „Sonnenturm“-Hochhaus in der Albrecht-Dürer-Straße werden. Die Stadt macht sich also mächtig schick im Jubiläumsjahr 2018.
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