Die Fürther Innenstadt wird richtig aufgemöbelt

Im September soll auch der zweite Abschnitt der Neuen Mitte eröffnet werden. In der Innenstadt ist damit aber lange noch nicht Schluss, so Oberbürgermeister Thomas Jung. Foto: Ebersberger


FÜRTH (web) - Nachdem in den letzten Jahren vor allem die Fürther Südstadt im Fokus der Veränderungen stand, soll nun die Innenstadt weiter aufgewertet und gestärkt werden. Dazu hat Oberbürgermeister Thomas Jung ein 25-Punkte-Programm vorgestellt.

Während im Süden die Auffrischungsmaßnahmen „langsam zum Abschluss“ kommen, soll in der Fürther Innenstadt nun richtig rangeklotzt werden. Deutlichstes Zeichen setzt hier natürlich die Neue Mitte, deren zweiter Abschnitt auf dem ehemaligen Fiedlerareal im September noch vor der Fürther Kirchweih eröffnet werden soll.
Bereiche in denen Verbesserungen im Zentrum wirksam werden sollen, sind dabei: Bildung, Grünzonen, Kultur, Infrastruktur, Wohnen und allen voran das Einkaufen. Hier sorgen nicht nur die Neue Mitte und das bereits fertiggestellte Hornschuch-Center für Auffrischung. Noch in diesem Jahr wird der Umbau des Wöhrl-Gebäudes beginnen, zum Dauerstandort des Wochenmarktes erwartet Jung noch im Herbst eine Entscheidung.
Das City Center hingegen wird wohl auch weiterhin ein Sorgenkind bleiben. Interessenten haben zwar schon angeklopft, doch das Konstrukt mit den über 300 Eigentümern stellt eine hohe Hürde dar. Hier müsse Einigkeit herschen, sonst wird es mit der Revitalisierung des Einkaufszentrum in absehbarer Zeit nichts.
In Sachen Bildung setzt die neue Zweigstelle der Volksbücherei auf dem Glasdach der Neuen Mitte ein Zeichen (wir berichteten). Im Frühjahr 2016 soll die Sanierung der Rosenschule abgeschlossen sein, noch 2015 wird eine Kindertagesstätte in der Angerstraße eröffnet, eine weitere Einrichtung in der Badstraße ist in Planung. Jung hofft zudem im Herbst auf die Einweihung der neuen Julius-Hirsch-Sporthalle an der Kapellenstraße, jedoch steht hier noch das Prüfergebnis für das spezielle Hallendach an.
Auch kulturell bewegt sich einiges. Das Jüdische Museum bekommt einen Erweiterungsbau, im September steht der Baugebinn für das Ludwig-Erhard-Zentrum auf dem Plan und wohl im November sollen im lang ersehnten, neuen und hochmodernen Multiplexkino am Bahnhof die ersten Filme über die Leinwand flimmern.
Auch mehr Grün soll in die Innenstadt kommen, verspricht das Stadtoberhaupt. Der Bund Naturschutz habe Recht, wenn er dies fordert und für wichtig hält, erklärte Jung. Helmplatz, Henry-Kissinger-Platz und der Theatervorplatz sind hier für die nächsten Jahre im Visier.
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