Die Kunst bekommt mehr Gewicht an den Grundschulen

Auftakt des Modellprojekts Kunstgrundschule im Regierungsbezirk Mittelfranken mit (v. links n. rechts) Katharina Sauer, Grundschule an der Rosenstraße Fürth, Ulrike Irrgang, Schule der Phantasie Fürth, Rita Vollmar, Grundschule an der Rosenstraße Fürth, Christian Boeder, Schulleiter Grundschule an der Rosenstraße Fürth, Ulrike Merkel, Schulamtsdirektorin Stadt und Landkreis Fürth, Staatssekretär Bernd Sibler (Foto: StMBW)

FÜRTH (web) - In Bayern wurde nun das Modellprojekt „Kunstgrundschule“ gestartet. Für Mittelfranken beteiligt sich die Fürther Grundschule in der Rosenstraße.

In jedem bayerischen Regierungsbezirk gibt es künftig eine Kunstgrundschule mit speziellem künstlerisch-kulturellen Schwerpunkt. „Kulturelle Bildung zu fördern ist ein zentraler Auftrag bayerischer Bildungspolitik“, erklärte Kunststaatssekretär Bernd Sibler im Rahmen der Auftakltveranstaltung zum Projekt in München. Kinder sollen sich dabei schon in jungen Jahren aktiv und kreativ mit Kunst und Kultur in ihrer Umgebung auseinandersetzen können.
Die sieben Grundschulen wurden nach ihrem bisherigen Engagement im ästhetisch-künstlerischen Bereich und bereits bestehenden Kooperationen mit Jugendkunstschulen und weiteren Institutionen ausgewählt.
In den Kunstgrundschulen spielt die ästhetische Erziehung der Kinder eine besondere Rolle. In verschiedensten fächerübergreifenden Projekten beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler beispielsweise mit Werken der Bildenden Kunst, erarbeiten ihre eigenen Kunstwerke und werden dabei von Künstlerinnen und Künstlern angeleitet.
Die Inhalte lehnen sich eng an den LehrplanPLUS für Grundschulen an. Darüber hinaus werden für Eltern Workshops und für Lehrkräfte Fortbildungen angeboten. Die Schulen kooperieren dabei mit den Jugendkunstschulen als außerschulischen Partnern der kulturellen Kinder- und Jugendbildungsarbeit und sollen zukünftig auch mit den Kunstlehrstühlen an Universitäten und Akademien in der Region zusammenarbeiten.
Mit dem Modellprojekt soll gleichzeitig eine engere Vernetzung der Schulen mit den Akteuren der Bildungslandschaft vor Ort geknüpft werden.
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