Erster Preis für Fürther Gymnasiasten beim bundesweiten Schülerwettbewerb

Die Klasse 10c des Helene-Lange-Gymnasiums Fürth freut sich über de ersten Preis und auf die einwöchige Klassenfahrt nach Berlin. (Foto: Andreas Kirchhoff)

FÜRTH - (web) Im Rahmen des bundesweiten Schülerwettbewerbs zur politischen Bildung 2016 kamen fünf der 13 Siegerteams aus Bayern. Darunter war auch eine 10. Klasse des Helene-Lange-Gymnasiums Fürth (HLG).

Die Fürther Schüler der Klasse 10c nahmen sich eines hochbrisanten und hochaktuellen Themas an und fragten: „Islam und Europa – wie passt das zusammen?“
Die Schüler beschäftigten sich nicht nur intensiv mit dem Thema, sondern präsentierten in einer achtseitigen „schön gestalteten, informativen bebilderten Dokumentation“ einige Hintergrundartikel, eine Umfrage und Interviews.
In ihrem Projekt gingen sie auch auf die Entstehung und Frühgeschichte des Islam ein, zeigten kulturelle Gemeinsamkeiten zwischen „Orient und Okzident“ auf. Ebenso machten sie sich auf Spurensuche, um herauszufinden, woher eigentlich die Islamfeindlichkeit in Europa kommt. Jeder Themenschwerpunkt wurde dabei mit einer „Sprechblase“, die eine Songtextzeile von aktuellen Sängern, Rappern und Bands beinhaltet, eingeführt. So sollten Jugendliche noch stärker für diese mittlerweile zum Alltag gehörenden Themen sensibilisiert werden.
Islam und Europa passen sehr wohl zusammen, lautet am Ende das Resümee der Fürther Schüler, die für ein friedliches und verständnisvolles Miteinander plädieren und ihren Altersgenossen raten, man solle sich nicht von Vorurteilen leiten lassen.
Als Preis für ihr ehrgeiziges und bestens recherchiertes Projekt gab’s übrigens eine fünftägige Klassenreise nach Berlin.
Der Wettbewerb wird seit 1971 jährlich von der Bundeszentrale für politische Bildung für die Jahrgangsstufen 5 bis 11/12 ausgeschrieben. Im Wettbewerbsjahr 2016 nahmen bundesweit rund 60.000 Schülerinnen und Schüler aus knapp 2.600 Klassen teil.
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