Es brodelt wieder in der Fürther Innenstadt beim 15. New Orleans Festival

Jedes Jahr zieht das vielfältige Programm des New Orleans Festivals die Massen an. Die Musiker auf der Bühne müssen ab sofort aber auf die prächtige Kulisse des Park Hotels verzichten, das dem Bau der „Neuen Mitte“ weichen musste. Foto: Ebersberger
 
Blues-Folk-Rock mit großer Stimme: Bet Williams Band. Foto: oh

FÜRTH (web) - Es wird wieder mächtig heiß in Fürth. Gleich zwölf Bands heizen drei Tage lang beim von der Vision Fürth veranstalteten New Orleans Festival auf der Fürther Freiheit ein. Das kostenlose Musikfest (!!) findet vom 6. bis 8. Juni statt.

Am Konzept, des von der Sparda-Bank gesponserten Open-Air-Festivals, wurde auch diesmal nichts geändert, erklärte Stadtmanager und Festivalorganisator Thomas Schier. Geboten wird im Herzen der Fürther Innenstadt wieder ein vielfältiger Stilmix aus Blues, Rock, Jazz, Gospel, R’n’B, Swing und Rock’n’Roll.
So wird am Freitag die musikalische Uhr erstmal ein paar Jahrzehnte zurückgedreht. „Deine Mutter“ - die Fürther Aufsteigerband schlechthin - eröffnet um 19 Uhr das Drei-Tage-Festival mit Songs von Elvis über Little Richard, Ray Charles bis hin zu den Blues Brothers - und das alles im ganz eigenen, energiegeladenen Sound der acht jungen Musiker aus der Kleeblattstadt. Anschließend widmet sich der „Ray Collins Hot Club“ (21 Uhr) einer schmissigen Mischung aus Swing, Old School-R’n’R und R’n’B.
Traditionell eröffnet die „New Orleans Rhythm Brass Band“ dem Festivalsamstag. Die Band zieht zunächst durch die Fußgängerzone, ehe sie um 12 Uhr an der Freiheit aufspielt. „Ein bisschen schräg“ (Thomas Schier) wird’s ab 14 Uhr mit der „Black Bottom Skiffle Group“. Man darf gespannt sein auf die musikalische Hochzeit amerikanischer Bluegrass-, Country- und Rockabilly-Klänge mit bayerischen Texten. Dazu gibt es noch höchst unkonventionelle Adaptionen von Klassikern wie „Seemann lass das Träumen“ - a Gaudi wird’s allemal.
Zydeco, Cajun und Swamp-Pop sind das Markenzeichen der niederländischen Band „The Swamp“ (16 Uhr), ehe Wally Warning (18 Uhr) mit seinen sanft-warmen Songs aus der Karibik den Pegel vor dem stürmischen Finale nochmal etwas zurückschraubt.
Mit dem zupackenden und kraftvollen Bluesrock-Trio „Vdelli“ aus Australien, die vor wenigen Monaten den „Hirsch“ in Nürnberg rockten, geht es ab 19.30 Uhr in die Vollen, ehe mit der Julian Sas Band (21.30 Uhr) ein Hochkaräter in Sachen Blues, Rock und Boogie auf der Fürther Bühne steht.
Mit Calypso und New Orleans Jazz von „The Sazerac Swingers“ startet der Sonntag (14 Uhr). Auf eine große Stimme und erdigen Folk, Rock und Blues darf man sich anschließend bei der „Bet Williams Band“ (16 Uhr) freuen. Kernig-rhythmischen Bluesrock mit einem Schuss Garage, Soul und R’n’B präsentieren die „Mojo Makers“, die in ihrem Heimatland Dänemark als die große Bluesrock-Entdeckung gefeiert werden.
Zum krönenden Abschluss des Fürther New Orleans Festivals hat Organisator Thomas Schier wieder einen ganz dicken Fisch geangelt. Der virtuose Multiinstrumentalist Ludwig Seuss, bekannt als Pianist bei der Spider Murphy Gang, lädt mit seiner Band zur großen Abschlussparty mit einer heißen Mischung aus New Orleans-Blues, Boogie und Zydeco ein. Doch damit nicht genug. Als Gastmusiker präsentiert Seuss noch den Ausnahmesaxofonisten Eddie Taylor und den stimmgewaltigen Voodoo-Meister Dr. Will
Und wie schon in den vergangenen Jahren ist auch diesmal nach dem letzten Ton auf der Freiheit noch lange nicht Schluss. So heizen im Babylon-Keller jeweils ab 23 Uhr „The GoHo Hobos“ (Freitag) und „The Rockin Lafayettes“ (Samstag) ein. Eintrittt hier jeweils 7 Euro.
www.new-orleans-festival.de
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