Fürth muss mobiler werden

OB-Kandidat Stephan Eichmann (FDP):

Fürth hat als einzige Großstadt Bayerns keinen Verkehrsentwicklungsplan. Um dem Wachstum der Stadt gerecht zu werden, müssen die damit einhergehenden Anforderungen an Straßen, ÖPNV und Radwegen erfasst und angegangen werden. Die FDP fordert einen weiteren hochwasserfreien Talübergang im Fürther Norden, den Durchbau der Höfener Spange von der EuroMedClinic hin zur A73, kostenfreies Parken in den ersten 15 Minuten und einen vernünftigen Ausbau des Radwegenetzes.
Eichmann meint auch, Fürth müsse sparsamer werden. In den letzten Jahren wurde in Fürth viel erreicht, aber auf Pump. In den letzten zwei Amtsperioden hat sich der Schuldenstand mehr als verdreifacht, so die FDP. Das zahlen die künftigen Generationen. Deshalb müsse ein ausgeglichener Haushalt geschaffen und Schulden schnell abgebaut werden.
Da nach Meinung der FDP die Fürther Gymnasien aus allen Nähten platzen und die Berufsschulen II und III stark sanierungsbedürftig sind, setzt sich Eichmann für Planungen für ein viertes Gymnasium im Fürther Westen ein, die Berufsschulen II und III sollten zügig saniert werden und das Ganztagesschulangebot ausgebaut.
Fürth wächst und wird auch für Investoren immer interessanter. Mitten in der Metropolregion gelegen sei die Stadt ein attraktiver Standort für Unternehmen. Hierfür werden neue Gewerbeflächen gebraucht. Diese will die FDP am Fürther Hafen schaffen. Auch bestehende Gewerbeflächen sollen aufgewertet werden. Im Bereich der Stadtgrenze sollen sich attraktive Unternehmen statt wilde Gebrauchtwagenhändler ansiedeln.
Immer mehr Menschen wollen in Fürth leben. Damit das so bleibt, will die FDP die Innenstadt attraktiver machen. Die Freiheit müsse als zentraler Platz mit mobilen Pflanztrögen und einem ebenerdigen Brunnen auch nicht nur zur Kirchweih, sondern das ganze Jahr über zum Verweilen einladen. Der Franz-Joseph-Strauß-Platz und der Helmplatz sollen begrünt werden. Eine weitere Bebauung der Waldrandgebiete lehnen die Freidemokraten ab. Neue Wohngebiete sollen vorwiegend aus Ein- und Zweifamilienhäusern bestehen.
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