Fürth und Tucher setzen auf "Fairen Handel"

Fürths Oberbürgermeister Thomas Jung, Andreas Schneider (Eine-Welt-Laden-Fürth) und Tucher-Geschäftsführer Fred Höfler (v.li.n.re.) präsentieren das Emailleschild, mit dem die Tucher und die teilnehmenden Gastronomiebetriebe zeigen, dass fair gehandelte Produkte auf der Getränkekarte stehen. (Foto: bayernpress.de)

FÜRTH (web) - In mehr als 24 Ländern gibt es sie schon zuhauf, in Deutschland sind es bereits über 200. Derzeit bewirbt sich auch Fürth für den Titel als "Fairtrade-Stadt". Unter dem Motto "Fürth Wirt fair" unterstützt nun auch die Tucher Brauerei diese Bewerbung.

Neben der Brauerei selbst bieten die ersten Tucher-Gastronomen fair gehandelten Kaffee und Tee aus dem Eine-Welt-Laden in Fürth an. Für das Unternehmen sei es "eine Herzensangelegenheit", bei dessen Gastronomen für fair gehandelte Produkte zu werben und Fürth auf dem Weg zur "Fairtrade-Town" zu unterstützen, versicherte Tucher-Geschäftsführer Fred Höfler. Zusätzlich zu Tee und Kaffee im Schalander (Tucher Brauerei-Gaststätte) werde bei Konferenzen und Sitzungen der Tucher auch fair gehandelte Schokolade und Gebäck kredenzt, so Höfler.
Mt dabei sind auch die Tucher-Partner Comödie, Lehrieder Catering und das Ringhotel Reubel. Darüber hinaus bieten aber auch das Wirtshaus "Zum Gelben Löwen", das Jüdische Museum, das Café Caritasse oder auch das "Schwarze Kreuz" mindestens zwei Produkte aus fairem Handel an. Oberbürgermeister Thomas Jung freut sich über das "vorbildliche Engagement" der Brauerei und deren Wirte. Die Unterstützung von Fürther Unternehmen sei wichtig für eine erfolgreiche Bewerbung der Kleeblattstadt, konstatiert das Stadtoberhaupt. Mit der Tucher Brauerei und den beteiligten Wirten werde die "Fairtrade-Stadt"-Bewerbung einen "weiteren Schub" bekommen, erklärte Andreas Schneider vom Eine-Welt-Laden Fürth. Insgesamt müssen sich zwölf Gastronomiebetriebe beteiligen. Dass diese Zahl schon bald erreicht wird, sind sich Jung, Höfler und Schneider "absolut sicher".
Ziel der Kampgane sei es, so OB Thomas Jung, möglichst viele Fürther zu einem Umstieg auf fair gehandelte Produkte zu bewegen. So gibt es etwa im Fürther Rathaus bereits seit einigen Jahren fair gehandelten Kaffee und jetzt auch Tee, ebenso im "Casino" der Sparkasse, im Helene-Lange-Gymnasium oder auch am Schliemann-Gymnasium.
Am Ende müssen fünf Kriterien erfüllt sein, um "Fairtrade-Stadt" zu werden. Die geforderte Anzahl von beteiligten Einzelhandelsgeschäften (22) hat Fürth mit mehr als 40 längst erfüllt, auch Schulen und andere öffentliche Einrichtungen sind genügend dabei. MIt der Gastronomie kommt nun das letzte Mosaiksteinchen hinzu.
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Klaus Fleischmann aus Forchheim | 13.03.2014 | 08:13   Melden
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