Fürther Museen werden für die Zukunft fit gemacht

Auch wenn beide Museen - hier das Rundfunkmuseum - eher die Vergangeheit im Blickfeld haben, sollen nun die Weichen für die Zukunft gestellt werden. Foto: Ebersberger

FÜRTH - (web) Um Rundfunkmuseum und Stadtmuseum Ludwig Erhard „zukunftsfähig“ zu machen, soll es für beide Häuser personelle und finanzielle Verbeserungen geben. Der Besucherservice soll dabei fremdvergeben werden.

Die Museumsmitarbeiter waren in der Vergangenheit oftmals am Rande ihrer Belastbarkeit. Zusätzlich zu ihren eigentlichen Kernaufgaben mussten sie sich auch noch um Kartenverkauf, Café- oder Bistrobetrieb sowie auch um die Aufsicht kümmern. Überstunden waren hier natürlich die Folge.
Die Aufgaben des Besucherservices soll nun eine Fremdfirma übernehmen. Dies würde auf alle Fälle für eine „Entlastung der Mitarbeiter“ sorgen, sind Kulturreferentin Elisabeth Reichert und Personalreferentin Stefanie Ammon einig. In monatelanger Arbeit wurde ein neues Museumskonzept ausgearbeitet.
Dies sieht auch vor, im Stadtmuseum eine zusätzliche museumspädagogische Stelle zu schaffen. Desweiteren sollen zwei Stellen besser besoldet werden.
Martin Schramm, Dienstherr beider städtischen Museen, hätte ursprünglich zwar den Besucherservice gerne durch städtisches Personal besetzt gesehen, zeigt sich aber mit den jetzigen Plänen durchaus zufrieden. Beide Museen sollen ja fit gemacht werden für die Zukunft. Zudem sieht Schramm die wissenschaftliche und museumspädagogische Arbeit weiter gestärkt.
Nunmehr soll die Ausschreibung für ein Besucherservice-Unternehmen erfolgen. Hier plant die Stadt knapp 80.000 Euro (Rundfunmuseum) und etwa 65.000 Euro für das Stadtmuseum ein.
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