Haushalt 2017: Stadt Fürth baut den Schuldenberg weiter ab

Die Stadt Fürth wird im kommenden Haushalt die Verbindlichkeiten weiter reduzieren. (Foto: Schlierner/Fotolia)

FÜRTH - (web) Vergangene Woche hat der Fürther Stadtrat den Haushalt für das kommende Jahr ohne neue Verbindlichkeiten verabschiedet. Dabei wurde auch vereinbart, den Schuldenberg weiter abzubauen - diesmal um rund sieben Millionen Euro.

Die Stadt bleibt somit ihrem Kurs der vergangenen Jahre treu - 2014 betrug der Schuldenabbau 2,4 Millionen Euro, 2015 und 2016 waren es jeweils rund drei Millionen Euro. „Der fortgesetzte Schuldenabbau entlastet die kommenden Generationen und beweist die Nachhaltigkeit der Fürther Rathauspolitik“, erklärte ein sichtlich zufriedener Oberbürgermeister Thomas Jung.
Jung und Stadtkämmerin Stephanie Ammon verhehlen dabei nicht, dass die Stabilisierungshilfe vom Freistaat Bayern in Höhe von 6,3 Millionen Euro hier einen gehörigen Beitrag leistet.
Doch trotz Reduzierung des Schuldenberges sollen auch die Investitionen im kommenden Jahr nicht zu kurz kommen. Rund 34 Millionen Euro werden in die Entwicklung der Stadt gesteckt, dabei fließt mit 11, 7 Millionen Euro der größte Anteil in den Straßen- und Brückenbau. In den Bereich Schulen, Kindertagesstätten und Sport werden 6,8 Millionen Euro investiert, für Kultur- und Heimatpflege stehen 4,7 Millionen Euro bereit, für die öffentliche Sicherheit sind drei Millionen Euro vorgesehen. Für weitere 5,6 Millionen Euro kann die Stadt Grundstücke kaufen.
Das Rathaus will und muss auch bei den Personalausgaben im kommenden Jahr mehr berappen. Mit weiter wachsender Einwohnerzahl müssen auch mehr Verwaltungsaufgaben gestemmt werden. Dies ist ohne Personalaufstockung nicht mehr möglich, 32 Vollzeitstellen sind genehmigt.
Insgesamt zeigt sich das Stadtoberhaupt mit dem verabschiedeten Haushalt zufrieden, die „vielen unterschiedlichen Aufgaben, die vor uns liegen“, könne man mit Zuversicht angehen. Das Haushaltsvolumen für 2017 umfasst 487 Millionen Euro.
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