In der Kleeblattstadt geht’s weiterhin nach oben

Bald kommen die hohen Baukräne. Auf dem ehemaligen Wölfel-Areal wird fieberhaft gearbeitet, um den ersten Teil des Einlaufsschwerpunktes pünktlich im Herbst 2014 eröffnen zu können. Gegenüber auf dem Fiedler-Gelände wird die Eröffnung für das Frühjahr 2015 angepeilt. Foto: Ebersberger
FÜRTH (web) - Zum traditionellen Rück- und Ausblick konnte man einen hoffnungsfrohen und durchaus positiv gestimmten Fürther Oberbürgermeister Thomas Jung erleben.
Einen „guten Schritt nach vorne“ habe Fürth im Jahr 2013 gemacht, erklärt das Stadtoberhaupt. Dabei bezieht sich Jung nicht nur auf den heiß ersehnten Beginn der Bauarbeiten zur Neuen Mitte, die natürlich auch im Jahr 2014 der Ankerpunkt in der Kleeblattstadt sein wird. Die Fertigstellung des ersten Bauabschnittes auf der Seite des ehemaligen Wölfel-Areals ist für Herbst 2014 vorgesehen.
Ebenfalls für den Herbst ist die Eröffnung des ehemaligen Marktkauf-Gebäudes eingeplant. Neben einem Edeka-Markt im Erdgeschoss ziehen dort weitere Einzelhandelsgeschäfte ein. Zusammen mit der Neuen Mitte werde die Einkaufsstadt Fürth ihre Attraktivität weiter steigern. Darüber hinaus werden dort auch weitere Arbeitsplätze im Einzelhandel geschaffen. Auch das neue Kino am Bahnhof soll die Innenstadt ab Herbst 2014 bereichern. Trotz der bisherigen Startschwierigkeiten sieht Jung den Termin als „durchaus realistisch“ angesetzt.
Beim City Center sei zwar noch kein Durchbruch erreicht, doch will Jung die Hoffnung nicht aufgeben, auch hier bald Positives vermelden zu können. Wirtschaftsreferent Horst Müller jedenfalls werde sich schwerpunktmäßig der doch „etwas komplizierten Thematik“ widmen, versicherte Thomas Jung.
Weitere Bautätigkeiten im Stadtgebiet stehen in diesem Jahr vor ihrer Vollendung wie etwa die Dreifachturnhalle am Schießanger oder die Regnitzbrücke in Vach.
Im Bereich Schule und Bildung steht vor allem die mit 20 Millionen Euro veranschlagte Generalsanierung des Helene-Lange-Gymnasiums im Fokus. Diese werde sich aber sicher noch hinziehen, so Jung, zumal sich allein schon die Planungsphase sehr aufwendig gestalten und so wohl das ganze Jahr 2014 dauern werde. Die Sanierung der Rosenschule hingegen soll in diesem Jahr beendet sein.
Noch vor Jahresfrist knackte Fürth die 120.000-Einwohnergrenze. Die rasante Bevölkerungsentwicklung habe aber ihren Höhepunkt erreicht, weiß Jung, der für dieses Jahr mit einer „Abflachung“ des Wachstums rechnet. Trotzdem gehe es weiter aufwärts.
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