In Fürth wird weiterhin in die Bildung investiert

Derzeit muss ein Teil der Schülerinnen und Schüler der Rosenschule in einem Containerbau hinter dem Lindenhain (elan-Gebäude) pauken. Foto: Ebersberger

FÜRTH (web) - Schule und Bildung stehen in der Fürther Stadtpolitik und auch im Haushalt ganz oben. Für Bürgermeister Markus Braun ist Bildung gar „das zentrale Thema des 21. Jahrhunderts.“ Entsprechend wird in der Kleeblattstadt auch in den Schul- und Bildungsbereich investiert - rund zehn Millionen Euro jährlich.

Mit mehr als 20.000 Kindern ist Fürth die zweitjüngste Großstadt in Bayern. Dies sei Verpflichtung und Herausforderung gleichermaßen, betont Schul- und Bildungsbürgermeister Braun im Rahmen eines Pressegespräches. Entsprechend groß sind auch die Anstrengungen in der Stadt, den Kindern möglichst von Beginn an zu einer erfolgreichen Bildungsbiografie zu verhelfen. Dazu gehören neben Schulen und Sporthallen auch Betreuungsplätze wie Horte, Mittagsbetreuung oder Kitas. „Optimale Bedingungen für lebenslanges Lernen schaffen“, lautet hierbei das Credo.
Wichtigster Baustein sind natürlich Sanierungen oder Neubauten von Schulen und Sporthallen sowie Betreuungseinrichtungen. Derzeit wird etwa die Rosenschule für rund sechs Millionen Euro rundum saniert, weshalb die Einrichtung derzeit auch eine „halbe Schule“ ist, wie Schulleiter Christian Boeder augenzwinkernd erklärt. Ein Teil der Klassen ist derzeit in Containern an der Kapellenstraße hinter dem elan-Gebäude untergebracht, der andere Teil in der Pfisterschule.
Schon jetzt herrscht Vorfreude auf die „neue, tolle“ Rosenschule. Wünsche der Lehrer und Schüler wurden berücksichtigt, es gibt Klassenräume mit flexibler Einrichtung wie etwa verschiebbare Tafeln, Drehstühle, leicht verrückbare Tische oder auch digitale, interaktive Tafeln. Die Zeit der starren Klassenzimmereinheit ist somit vorbei - individualisiertes, differenziertes Lernen steht im Vordergrund. Bis zur kompletten Fertigstellung dauert es jedoch noch bis etwa September 2015.
Doch neben der Rosenschule stehen weitere Projekte an oder sind schon im Bau wie etwa die Dreifachsporthalle (Julius-Hirsch-Halle) am Schießanger. Der rund 12 Millionen Euro teure Neubau soll Ende des Jahres fertig werden. Doch Braun sieht dringenden Bedarf an einer weiteren Dreifachhalle, für die er Stadeln als Standort favorisiert.
In Sachen Ganztagesbetreuuung soll schon im September dieses Jahres eine Lücke geschlossen werden, dann nimmt der Neubau an der Friedrich-Ebert-Schule seinen Betrieb auf.
Dickster Brocken wird in den kommenden vier Jahren die Sanierung des Helene-Lange-Gymnasiums (20 Millionen). Dazu kommen die Generalsanierung der Ludwig-Erhard-Schule, die energetische Sanierung der Friedrich-Ebert-Schule und auch die Erweiterung des Heinrich-Schliemann-Gymnasiums sowie viele finanziell kleinere Maßnahmen. Die Investitionen in den Bildungsbereich werden also auch in den kommenden Jahren nicht abreißen, versicherte Markus Braun
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