Landkreis Fürth ist nun auch Bildungsregion in Bayern

Landrat Matthias Dießl (li.) erhält das Gütesiegel von Minister Ludwig Spaenle. (Foto: Landratsamt Fürth)

FÜRTH-LAND - Der Landkreis Fürth gehört nun zum erlauchten Kreis und darf sich ab sofort "Bildungsregion in Bayern" nennen. Bayerns Bildungsminister Ludwig Spaenle überreichte das entsprechende Gütesiegel an Landrat Matthias Dießl.

Bei der Bildungsregion geht es darum, Übergänge zwischen einzelnen Einrichtungen fließender zu gestalten, etwa von Kindergärten zu Schulen. Schulische und außerschulische Bildungsangebote sollen vernetzt, jungen Menschen in schwierigen Lebenssituationen geholfen werden. Die Bürgergesellschaft zu stärken und dazu auch die Schulen und die Jugendarbeit enger zu verbinden, ist ein weiteres Ziel. Damit soll auch den Herausforderungen des demographischen Wandels begegnet werden.
26 Projekte entwickelte eine Expertenrunde im Landkreis Fürth. Die Projekte reichen von Angeboten zur Alphabetisierung über ehrenamtliche Dolmetscher, eine aktivierende Mittagspause bis hin zum schulübergreifenden Töpfern.
Hierbei stellte Spaenle die Sprachhelfer und Dolmetscher nochmal explizit heraus. Es sei eine „Besonderheit, die ich bislang noch in keiner anderen Bildungsregion gesehen habe“, so der Minister. Die Ehrenamtlichen helfen bei Elternsprechtagen oder als Übersetzer für ausländische Eltern im Lehrer-Eltern-Gespräch.
Landrat Matthias Dießl betonte im Rahmen der kleinen Feierstunde, dass die Nachhaltigkeit der Projekte sehr wichtig sei. „Die Aufgabe der Bildungsregion, also die Sicherung der Zukunftschancen der Menschen im Landkreis Fürth durch Bildung, im Fokus zu behalten und als Daueraufgabe zu verstehen“, dies verstehe er unter Nachhaltigkeit. Die einzelnen Projekte sollen so immer wieder auf ihren „Mehrwert“ überprüft werden.
An der 2012 in Bayern ins Leben gerufenen Initiative beteiligen sich mittlerweile rund zwei Drittel von den 96 bayerischen Landkreisen und kreisfreien Städten. Der Landkreis Fürth gehört dazu.
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