Nachkriegskunst an WBG-Gebäuden in neuem Glanz

Fürths Oberbürgermeister Thomas Jung, Restauratorin Alexandra Humphreys und Rolf Perlhofer, technischer Leiter bei der wbg Fürth - im Hintergrund das Kunstwerk (v.r.). (Foto: bayernpress)
FÜRTH (pm/nf) - Im Zuge der Sanierungsmaßnahmen an Gebäuden der städtischen Wohnbaugesellschaft (WBG) im Stadtteil Fürth-Hardhöhe wurden auch Drahtplastiken, die vermutlich um 1960 angefertigt wurden, restauriert.

Die stark verwitterten Kunstwerke, die an den Fassaden in der Komotauer Straße 18 bis 24 angebracht waren, wurden zunächst gesichert, eingelagert und von der Restauratorin Alexandra Humphreys fachkundig aufgearbeitet. Jetzt erstrahlt die stadtbildprägende Nachkriegskunst in neuem Glanz und wurde heute, Mittwoch, 25. Juni, von Rolf Perlhofer, Technischer Leiter der WBG, im Beisein von Oberbürgermeister Thomas Jung und Alexandra Humphreys der Öffentlichkeit
vorgestellt.

Vor Beginn der Sanierung hat die WBG Fürth Überlegungen angestellt, wie mit den Kunstwerken umgegangen werden soll.Die Werke stammen aus dem Erstellungszeitraum der Gebäude (ca. 1960) . Der/die Künstler/-in ist unbekannt. Aufgrund der vorhandenen Nachkriegskunst an anderen Beständen, sowie der Kunst selbst, ist davon auszugehen, dass auch diese Plastiken von Gudrun Kunstmann stammen. Anfang Mai 2014 konnten dann, nach Fertigstellung der Restauration, die Drahtplastiken auf die im Vollwärmeschutz integrierten Haltekonstruktionen montiert werden. Die WBG Fürth hat hierfür rund 7.000 Euro aufgewendet und freut sich über einen weiteren gelungenen Erhalt einer Nachkriegskunst auf der Hardhöhe in Fürth.
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