Neu gegründetes Palliativ-Netzwerk für bessere Versorgung in Stadt und Landkreis Fürth

Landrat Matthias Dießl und Fürths Oberbürgermeister Thomas Jung (vorne re.) unterzeichneten den Vertrag, über den sich auch Dr. Roland Hanke (Vorsitzender Hospizverein Fürth), Dr. Erich Rösch (BHPV-Geschäftsführer), Gisela Schiller und Beate Engelhardt vom Palliativ-Care Team Fürth (stehend v.li.n.re.) freuten. (Foto: Landratsamt Fürth)

FÜRTH-LAND - Um die Versorgung schwerstkranker und sterbender Menschen in Stadt und Landkreis sicherzustellen und zu verbessern wurde jetzt das Hospiz- und PalliativVersorgungsNetzwerk Region Fürth (HPVN Region Fürth) gegründet.

Hierzu wurde nun ein entsprechender Kooperationsvertrag geschlossen. Damit habe man einen „wichtigen Meilenstein“ in der Zusammenarbeit in Stadt und Landkreis Fürth gesetzt, waren sich alle Beteiligte einig.
Zu den Gründungsmitgliedern gehören neben Stadt und Landkreis auch der Hospizverein Fürth, das Palliativ-Care Team Fürth sowie der Bayerische Hospiz- und Palliativver-band (BHPV) als Träger des bayernweiten Modellprojektes „Netzwerkmoderatoren“.
Das HPVN Region Fürth versteht sich als ein Instrument partnerschaftlicher Zusam-menarbeit aller an der Versorgung Beteiligten und will einen Beitrag zur Weiterentwicklung einer bedarfsgerechten Versorgungsstruktur für schwerstkranke und sterbende Menschen in Stadt und Landkreis Fürth liefern. Ehrenamtliche und Angehörige verschiedener Berufsgruppen sollen dabei in einem integrativen Ansatz zusammenarbeiten und stärker vernetzt werden.
Ideelle und vor allem auch finanzielle Unterstützung erhält das Netzwerk auch vom Bayerischen Gesundheitsministerium, das die Personalkosten für eine Netzwerkkoordinatorin Dr. Gisela Schiller für die nächsten drei Jahre übernimmt. Sie wurde von den Gründungsmitgliedern gewählt und engagiert sich seit vielen Jahren im Hospizverein.
Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit soll auf der Koordination von Weiterbildungen für Ärzte, Pflegende und ehrenamtlich Tätige liegen. Zudem will sie nachhaltig ein hospizlich-palliatives Leistungsangebot in den Alten- und Pflegeeinrichtungen etablieren. Auch die Öffentlichkeitsarbeit soll intensiviert werden. Für alle am Netzwerk Beteiligten will Schiller eine gemeinsame Kommunikationsplattform schaffen.
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