Neues Schmuckstück für die Rosenstraße in Fürth

Baureferent Joachim Krauße, Bauherr Christian Schwarzer, Projektentwickler Andreas Labs und Oberbürgermeister Thomas Jung (v. li.n.re.) im Innenhof der Rosenstraße 3 vor der ehemaligen Schreinerei, die nun in ein Stadthaus umgebaut wird. (Foto: Gaßner)

FÜRTH - (web) Die aufwändigen Sanierungen in der westlichen Innenstadt reißen nicht ab. In der Rosenstraße entsteht nun die Wohnanlage „Rosarium“.

Rund 70 Jahre dauerte der Dornröschenschlaf des Gebäudes, nunmehr will das Kümmersbrucker Unternehmen AHS-Immobilien dort 14 Wohnungen (50 bis 160 Quadratmeter) sowie ein Stadthaus errichten.
Doch zunächst musste kräftig angepackt werden. 160 Tonnen quecksilberverseuchtes Baumaterial wurde in den vergangenen Monaten aus einem der Häuser weggeschafft. Das alte Gemäuer, in dem sich früher ein Betrieb für Spiegelbelege befand, hätte auch abgerissen werden können, verriet Projektentwickler Andreas Labs. Doch man entschied sich, „möglichst viel zu erhalten“. Auch in der ehemaligen Schreinerei im Hinterhof soll die alte Bausubstanz weitgehend bewahrt werden. Das Unternehmen arbeitet hier auch eng mit dem Denkmalschutz zusammen.
Im Frühjahr 2016 soll das Ensemble im neuen Glanz erstrahlen, dabei wird das Rosarium trotz Innenstadtlage durchaus ein Ort der Ruhe. Alle Balkone, Wintergärten und Loggien sind zum begrünten Hof hin ausgerichtet.
Die Nachfrage sei übrigens sehr groß, verriet Labs. Bereits 65 Prozent der Wohnungen sind verkauft.
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