Neues Video-Reisezentrum im Fürther Hauptbahnhof eröffnet

Harald Hillemeier (li.) und Horst Müller demonstrierten schon mal die einfache Bedienung im Video-Reisezentrum und werden auch gleich per Bildschirm von der Reiseberaterin begrüßt. Foto: Ebersberger

FÜRTH - (web) Die Deutsche Bahn hat ihr Serviceangebot im Fürther Hauptbahnhof erweitert. Dank des neuen Video-Reisezentrums werden die Beratungszeiten auch auf Sonn- und Feiertage ausgedehnt.

Drückt man auf den grünen Knopf in der neu installierten Videokabine gleich neben dem DB-Reisezentrum, erscheint eine freundliche Bahn-Mitarbeiterin auf dem Bildschirm und führt fortan durch das Menü. Egal, ob man eine Fahrkarte kaufen möchte, Zug- und Tarifauskunft benötigt oder eine Reservierung vornehmen möchte - die Mitarbeiterin erledigt alle Arbeitsschritte, der Kunde kann diese auf einem zweiten Monitor mitverfolgen.
Und nein, es handelt sich keineswegs um eine Computeranimation. Die Reiseberater sind real und sitzen in der Zentrale in Schweinfurt, von wo sie die derzeit sieben Video-Reisezentren in Nordbayern bedienen. Im Gegensatz zu den bislang üblichen Fahrkartenautomaten können in der Videokabine auch Bahn-Cards gekauft werden - ob mit Kreditkarte, EC-Karte oder bar.
Service und Leistung entsprechen dem der normalen Schalter, die auch weiter bestehen bleiben, versichert Harald Hillemeier. Leiter des Verkaufsbezirks Nordbayern DB Vertrieb. Das "normale" Reisezentrum bleibt auch weiter geöffnet, jedoch ermöglicht das Video-Reisezentrum längere Öffnungszeiten wie etwa samstags (8 - 15 Uhr) und sonntags (9 - 14 Uhr) sowie wochentags bis 19 Uhr. Somit wird die Beratungspräsenz und Qualität erhöht, Mitarbeiter werden in Spitzenzeiten entlastet.
Fürths Wirtschaftsreferent Horst Müller freute sich über die Neuerung und sieht in ihr auch einen „kleinen, aber ersten Schritt für eine bessere Zukunft unseres Hauptbahnhofes". Dieser soll mit Hilfe eines Investors, der noch gefunden werden muss, modernisiert und „adäquat umgestaltet“ werden. Immerhin sei der Bahnhof auch „die erste Visitenkarte einer Stadt“, wie Müller anmerkt.
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