Spende ermöglicht Anschaffung eines Inkubators für die Kinderklinik Fürth

Der Chefarzt der Kinderklinik, Jens Klinge (re.) und die Stationsleiterin Monika Roggatz (li.) erklären Susanne Haselmann, Timo Schäfer (M.) und Holger Schwiewagner die Funktionsweise des Inkubators. Foto: Ebersberger

FÜRTH (web) - Dank einer gemeinsamen Spendenaktion der städtischen Wohnungsbaugesellschaft WBG und der SpVgg Greuther Fürth konnte die Fürther Kinderklinik einen neuen, hochmodernen Inkubator für Frühgeborene anschaffen.

Knapp 50 Helfer waren beim Heimspiel des Kleeblatts gegen 1860 München im Stadion unterwegs, um individuell gestaltete Aufkleber für den guten Zweck zu verkaufen. Die Aktion kam bei den Kleeblatt-Fans bestens an, so dass am Ende rund 8.000 Euro zu Buche standen. Weitere Spender rundeten zusammen mit der SpVgg den Betrag auf 10.000 Euro auf. Den symbolischen Scheck übergaben Kleeblatt-Geschäftsführer Holger Schwiewagner und Timo Schäfer, kaufmännischer Leiter der WBG, im Beisein von Susanne Haselmann, der Vorsitzenden des Fördervereins der Kinderklinik Fürth an den dortigen Chefarzt Professor Jens Klinge.
Förderverein und Klinik mussten allerdings noch etwas drauflegen, da die Anschaffungskosten für den neuen, mittlerweile dritten Inkubator der Kinderklinik bei rund 17.000 Euro lagen.
In dem modernen und auch mobilen „Brutkasten“ werden Luftfeuchtigikeit, Sauerstoffzufuhr und Temperatur für die „Frühchen“ genauestens geregelt. Alle lebenserhaltende Maßnahmen und Behandlungen können direkt am Inkubator durchgeführt werden, das mit viel Stress für die Babys unter 1000 Gramm verbundene und risikohafte Umbetten ist nicht mehr nötig.
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