Stadt Fürth ist für weitere Flüchtlinge gerüstet

FÜRTH (pm/nf) - Auf Anordnung der Regierung von Mittelfranken bereitet sich die Stadt Fürth derzeit für die Aufnahme von weiteren bis zu 300 Flüchtlingen, die für etwa drei Wochen in der Kleeblattstadt bleiben werden, vor. Wann konkret Asylbewerberinnen und Asylbewerber in Fürth eintreffen werden, ist noch nicht bekannt.

Das Amt für Soziales, Wohnen und Seniorenangelegenheiten der Stadt Fürth kümmert sich federführend gemeinsam mit Vertretern der Regierung, dem Caritas-Verband Fürth und des Integrationsbeirats um die notwendigen Maßnahmen der Unterbringung. Für die Stadt Fürth ist die Aufnahme der Flüchtlinge nicht nur eine rechtliche, sondern vor allem eine humanitäre Verpflichtung.
Oberbürgermeister Thomas Jung appelliert an alle Fürtherinnen und Fürther: „Menschen in großer Not zu helfen, ist eine Selbstverständlichkeit. Die Frauen, Männer und Kinder, die aus den Krisengebieten bei uns Zuflucht suchen, brauchen unsere Hilfe, unsere Zuwendung und unser Verständnis. Und daher bitten ich alle Fürther Bürgerinnen und Bürger, offen auf die Menschen und ihre schwierige Lage zu reagieren.“

Am vergangenen Mittwoch hatte die Regierung von Mittelfranken die Stadt Fürth über mögliche weitere Zuweisungen informiert, da die Zentrale Aufnahmeeinrichtung in Zirndorf bekanntermaßen überfüllt ist.
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