Stadt Fürth verleiht Goldene Bürgermedaille an Unternehmer Carl Friedrich Eckart

Carl Friedrich Eckart (2.v.li.) und seine Gattin Helga umrahmt von OB Thomas Jung (li.) und Bürgermeister Markus Braun bei der Feierstunde zur Ehrung des Unternehmers. Foto: Ebersberger

FÜRTH - (web) Der Unternehmer, Stifter und großzügige Mäzen Carl Friedrich Eckart wurde jetzt mit der Goldenen Bürgermedaille der Stadt Fürth ausgezeichnet.

Wo sonst als in der neuen Innenstadtbibliothek hoch über den Dächern Fürths sollte die Verleihung stattfinden? Eckart hat die Einrichtung mit seiner Spende in Höhe von 250.000 Euro erst möglich gemacht. Und so trägt die jüngste Zweigstelle der Volksbücherei Fürth auch den Namen seiner Stiftung: Innenstadtbibliothek Carl Friedrich Eckart Stiftung.
Doch Eckarts soziales und karitatives Engagement reicht wesentlich weiter. So fördert er mit seiner 2005 ins Leben gerufenen Stiftung Kunst, Kultur und Sport, zeigt dabei auch ein großes Herz für Kinder und Jugendliche. Mit 200.000 Euro machte er die Skateranlage am Schießanger möglich und half die Langhans-Anlage in der Südstadt auf Vordermann zu bringen, ebenso die Außenanlagen einer Kita in Stadeln.
Ebenso ist er seit Jahrzehnten großer Förderer der Rummelsberger Werke und hat dem Kinderheim St. Michael in Fürth ein Grundstück für eine notwendige Erweiterung zur Verfügung gestellt.
Doch Carl Friedrich Eckart blieb bei all dieser Großzügigkeit stets bescheiden, wollte nie ins Rampenlicht treten und wirkt eher im Stillen als auf der großen gesellschaftlichen Bühne. OB Jung hatte ob dieses Wesenszuges sogar anfänglich die Befürchtung, „Sie würden die Ehrung ablehnen, Herr Eckart.“ Doch müsse er - Carl Friedrich Eckart - das heute „ertragen, dass ich ihr herausragendes einmaliges Engagement herausstelle und würdige“, so Jung in seiner sehr emotionalen Rede.
Das Stadtoberhaupt verwies aber auch auf das berufliche Wirken Eckarts. Der 1941 geborene Unternehmer stieg schon frühzeitig ins Familienunternehmen Eckart-Werke ein und machte es mit unternehmerischer Weitsicht in der Folge zu einem echten Global Player. Vor rund zwölf Jahren verkaufte er die Eckart-Werke an den Chemiekonzern Altana. Unter dem Dach der Altana Chemie präsentieren die Eckart-Werke heute Rekordzahlen und beschäftigen deutschlandweit rund 1400 Menschen (1800 weltweit).
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