Vom Heinzelmann zum Flachbildschirm - Grundig-Ausstellung im Rundfunkmuseum Fürth

Die Marke Grundig eroberte von Fürth aus die ganze Welt. Foto: Ebersberger

FÜRTH - (web) Das Rundfunkmuseum in Fürth widmet dem großen Rundfunk- und Fernsehpionier Max Grundig eine Sonderausstellung. Noch bis 29. Mai ist sie unter dem Titel „Von der Sternstraße zur Weltmarke“ zu sehen.

Das Museum richtet dabei seinen Blick vor allem auf die Unternehmensgeschichte des gebürtigen Nürnbergers Max Grundig, der am 15. November 1930 sein erstes Geschäft in der Fürther Innenstadt hinter dem Rathaus eröffnete.
Mit seinem Radio-Vertrieb war Max Grundig bereits kurze Zeit nach der Ladeneröffnung größter Radiohändler. Er reparierte und verkaufte nicht nur Geräte, sondern stellte auch Ersatzteile her und legte damit den Grundstein für seinen Aufstieg zu Europas größtem Rundfunkgerätehersteller.
Der Radiohändler wurde zum Hersteller, am Anfang steht sein legendärer Radiobaukasten, der Heinzelmann. Bald wurden die Geschäftsräume wieder zu klein. Nach einem Zwischenstopp in der Fürther Jakobinenstraße entstand ab 1947 ein großes Werk an der Kurgartenstraße, dort, wo jetzt das Rundfunkmuseum steht.
Den Besucher erwartet hier eine Zeitreise durch 85 Jahre Firmengeschichte, vom Heinzelmann und Stenorette über Sonoclock, Ocean Boy und Co. bis zu modernen Hi-Fi-Systemen, Plasmabildschirmen und Haushaltsgeräten. Außerdem eröffnet die Schau anhand authentischer Fotografien und vielfältigen, persönlichen Objekten einen Blick auf das Weltunternehmen und seine Beschäftigten.
Die Ausstellung blickt auf diese Anfänge zurück und erinnert mit Originalobjekten an den Weltruhm der Marke Grundig und ihre umfangreiche Produktpalette. Außerdem hat das Rundfunkmuseum den Grundig-Laden, die Grundig-Werkstatt und die Fernsehabteilung als Teile seiner Dauerausstellung überarbeitet.
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