Von der Werkstatt zum gesunden Unternehmen

Oberbürgermeister und Lebenshilfe-VorsitzenderThomas Jung (M.) erprobt sein Können an der Nietmaschine.Foto: oh

FÜRTH - (web) Die Dambacher Werkstätten der Lebenshilfe Fürth feiern in diesem Jahr ihren 50. Geburtstag.

Im Rahmen des Tags der offenen Tür konnten die rund 300 Besucher den Beschäftigen in den Werkstätten über die Schulter schauen. Während der vielen Führungen gab es Einblicke in die einzelnen Tätigkeitsfelder, die Besucher erhielten viele Informationen über Arbeitsumfeld und Arbeitsmöglichkeiten.
Neben den verschiedensten Arbeiten wie sortieren, konfektionieren und montieren, fertigen die Beschäftigten unter anderem für namhafte Firmen wie Playmobil, Lyra oder Uvex. Ein immer größer werdendes Sortiment an Eigenprodukten wie den Nistkästen mit den Logos der SpVgg Greuther Fürth, 1.FC Nürnberg, Bezirk Mittelfranken und einer Vielzahl an unterschiedlichsten Motivkerzen findet wachsenden Absatz bei den Kunden.
Die Dambacher Werkstätten ermöglichen Menschen mit Behinderung die Teilhabe am Arbeitsleben. Zuerst durchlaufen die Mitarbeiter eine zweijährige Berufsvorbereitungsphase. Während dieser Zeit haben Sie die Möglichkeit, Ihre Stärken zu erken-nen und notwendige Fertigkeiten zu erlernen. So sind die Arbeitsplätze in den Werk-stätten, aber auch Außenarbeitsplätze, auf ihre individuellen Kompetenzen und Leistungsfähigkeit des jeweiligen Mitarbeiters abgestimmt.
Die Dambacher Werkstätten der Lebenshilfe Fürth planen die nächsten Jahre weitere Projekte. Bis Mitte 2017 soll ein Werkstatt-Neubau im Gewerbegebiet Fürth/Hardhöhe-West verwirklicht werden. Dort werden in Zukunft mehr Arbeitsplätze für Förderstätten-Teilnehmer mit noch differenzierterem Förderbedarf geschaffen.
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