Der zauberhaft schöne Spalter Weihnachtsmarkt lädt ein

Statt des Christkinds besucht ein himmlicher Bote mit Gefolge den Spalter Weihnachtsmarkt am Sonntag. (Foto: © Stadt Spalt)

SPALT (pm/vs) - Am 2. und 3. Dezember 2017 wird die Spalter Weihnachsstadt wieder Besucher aus nah und fern verzaubern.

Neben dem obligatorischen weihnachtlich geschmückten Budenzauber gibt es in der romantischen Hopfenstadt vieles zu entdecken. Da sind Keller, die das ganze Jahr ein eher tristes Dasein fristen, aufgeputzt und Handwerker, etwa Rechenmacher und Korbflechter, lassen sich bei der Arbeit gerne zusehen. In Hinterhöfen und Scheunen werden liebevoll hergestellte Bastelwaren und fränkische Spezialitäten angeboten.
Je länger der Besucher unterwegs ist, umso mehr wird er sich fragen, wer all die notwendigen Vorbereitungen geleistet hat. Mehr als 100 Standorte, nahezu über die ganze Altstadt verteilt, wurden von fleißigen Helfern geschaffen. Viel Vorbereitungszeit war dafür nötig, und es bedarf jedes Jahr vieler motivierter Menschen, um all das auf die Füße zu stellen.
Aber bei weitem nicht alles ist kommerziell. Vorführungen, wie Rohwolle kämmen oder Wolle spinnen des Wildensteiner Schafhofes, oder das Bronzegießen mit Lehmofen, versetzen die Besucher zurück ins Mittelalter. Da bläst vom Turm herab ein einzelner Trompeter seine Weisen, und lokale Musikgruppen, die an verschiedenen Standorten singen und spielen, begrüßen die Adventszeit musikalisch. Kunstaustellungen sind zu bestaunen, und gute Geister entzünden - kaum hat die Dämmerung eingesetzt - Hunderte von Lichtern entlang des Weges, der zu all den Standorten führt, ob zur Brauerei am einen Ende bis zum Kornhaus oder zum Zollhäuschen am anderen Ende.
Am Samstagabend um 18.30 Uhr wird der Spalter Nikolaus mit dem Krampus die Kinder in der Altstadt beschenken. Eine Besonderheit des Spalter Marktes ist, dass man auf das Christkind verzichtet und stattdessen ein himmlischer Bote in wallendem Gewand - gleich einem Rauschgoldengel - am Sonntag um 17.00 Uhr den Prolog zur Adventszeit spricht. In einer Kutsche sitzend wird - von der Stadtkapelle begleitet - der Himmelsbote durch die Altstadt gefahren, ehe er an der Bühne vor St. Emmeram von Kindergartenkindern mit Liedern und Gedichten begrüßt wird.
Weitere Informationen gibt es im Internet.
Bitte hier klicken:
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.