Slalom-Asse unterwegs als Gipfelstürmer - Bergrennen Wolsfeld und Glasbach

Robert Maslonka / Wolfsfelder Bergrennen 2017
Bereits am Pfingstwochenende fand das 55. Wolsfelder Bergrennen nahe der Luxemburgischen Grenze statt. Organisiert vom Motor Sport Club Eifel wurde das Rennen zur deutschen und luxemburgischen Bergmeisterschaft gewertet. Mit von der Party waren Robert Maslonka aus Augsburg und Markus Fink aus Eckental. Beide bekannt für Ihre tollen Auftritte bei diversen Slalomveranstaltungen.

Die 1640m lange Bergrennstrecke gilt als absolute Sprintstrecke und ist gespickt mit schnellen Kurven und Kehren. Darunter unter anderem die Bit-Kurve die kurzerhand von Maslonka Fans zur „Maslonka-Kurve“ umbenannt wurde. Die Jungs und Mädels machten dies mit einem großen Banner deutlich. Was unweigerlich zu einem breiten Grinsen in Robert Maslonkas Gesicht führte als er dies bei der Rückführung zum ersten mal zu Gesicht bekam. Zu wahren Jubelstürmen in der Fan Kurve kam es als Robert am Ende der Veranstaltung eben jene Kurve mit dem Siegerkranz auf seinem VW Polo passierte. Gratulation zum Klassensieg beim ersten Bergrennen in diesem Jahr.

Markus Fink belegte auf seinem wunderschönen Citroen C2 VTS einen hervorragenden zweiten Platz in seiner Klasse. Da dürfte das Grinsen unter dem Helm mindestens genauso groß wie bei Robert gewesen sein. Als Nachbarn im Fahrerlager können beide sehr stolz auf Ihre erbrachten Leistungen sein.

Schon in der gleichen Woche ging es für Robert Maslonka an den Rennsteig nach Thüringen zum 22. Internationalen Glasbachrennen nach Steinbach. Die 5,5 km lange Rennstrecke in Glasbach gilt als modernste Bergrennstrecke in ganz Europa. Vertreten war hier die Creme de la Creme des europäischen Bergrennsports. Unter anderem ein Christian Merli der auf seinem Osella FA 30 den bestehenden Streckenrekord deutlich unterbot. Und mit einer 1:58 min Zeit für die 5,5km lange Strecke wohl einen Rekord für die Ewigkeit aufstellte. Das entspricht einer Durchschnittsgeschwindigkeit jenseits der 160 km/h! Nicht ganz so schnell unterwegs war Robert Maslonka auf seinem VW Polo, dennoch schnell genug um den nächsten Klassensieg zu feiern. Seine Zeiten im 1400er Polo hätten deutlich auch zum Sieg in der 1600er Klasse gereicht. Hier darf man nicht vergessen das Ihm im Polo doch um die 70 PS fehlen im Vergleich zu den 1600er Fahrzeugen. Hut ab! Um es in den Worten eines rumänischen Mechanikers im Fahrerlager zu sagen: „This Boy don´t need brakes!“.

Der nächste Berg wird wohl das Homburger Bergrennen sein und ich hoffe ich kann Robert da wieder begleiten um mit Ihm den nächsten Sieg zu feiern.

Weitere Bilder vom Bergrennen und Slalom gibt es unter www.mk-racing-pictures.com zu sehen.
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