So schön war das Pyraser Kinderfest

Kinder freuen sich, beliebte Comicfiguren begrüßen zu können. (Foto: © Peter Budig/Pyraser Brauerei)

PYRAS (pm/vs) - 1200 Kinder und ihre Angehörigen waren am 23. August nach Pyras gekommen, um sich nach Herzenslust zu amüsieren und ihren Ferientag bei warmem Spätsommerwetter zu genießen. Denn an diesem Tag fand das Pyraser Kinderlachen statt, der Tag, an dem der urige Guts- und Brauereihof ganz den Familien gehört.

Es war ein rechtes Sumsen und Wuseln im Alten Pyraser Hof und in den Wäldern drumherum. Erstaunte und glückliche, spielselige und eisverliebte, wandermüde und tatendurstige Gesichter allenthalben. Denn so viel Spaß auch geboten war, soviel Energie war nötig, wenn man alles erleben und nichts auslassen wollte.
Am spannendsten fanden die Kinder, Mädchen wie Jungs, die Jagd nach der Schatzkiste. Doch dazu musste man sich auf den weiten Rundweg machen, vom Streichelzoo am Waldrand entlang, über die Straße zur neuen Brauerei hinauf zur sprudelnden Waldquelle und weiter durch den dunkelgrünen Mischwald. Den Weiher konnte man mit dem Floß überqueren, am Schießstand wurde nur die Wasserschlauch-Pistole nachgeladen – doch zu treffen gab es allerhand. Und unterwegs musste man was wissen: Hasenohrenlängen schätzen, den Biber erraten, die grüne Waldfee an die Quelle begleiten, geschickt balancieren und am Schluss seinen Weg durchs knallrote Pyraser-Kastenlabyrinth finden… Erst dann bekam man die Schatzkiste ausgehändigt, die große und kleine Überraschungen barg.
Danach – wurde es nicht einfacher. Denn eines ist ganz schlimm, beim Pyraser Kinderlachen, und das ist die ständige „Qual der Wahl“: Soll man jetzt mal in Ruhe mit den riesigen Rössern zusammen die Kutschfahrt durch den Wald machen? Das Holpern der riesigen Räder genießen, ein bisschen ausruhen oder „chillen“. Oder doch das zweite Eis dem Opa rauslocken? Kuchen, leckeres Fruchtlimo (von der gerade erst inspizierten Pyraser Waldquelle) kosten? Denn eines war klar, es gab weitere Aufgaben, die eine ruhige Hand, einen starken Fuß erforderten: Am Vereinsstand „Herzpflaster“ mit dem Hämmerchen die rasende Erbse erwischen (und zertrümmern), sieht einfach aus, aber es ist kein leichtes Spiel. Und sechsmal an der Torwand das kreisrunde Loch treffen und so ein Kia-Auto gewinnen? Verheißungsvoll doch gar nicht leicht. Gut, dass es schon ab drei Treffern Preise gab.
Zwischendurch waren alle, Eltern, Kinder, Tanten, Omis und Opas froh, sich einmal unter einem der grünen Sonnenschirme niederzulassen. Ein Hendl, ein Braten vom Spanferkel, Pommes, Bratwurst oder Salat, ließ man sich gerne schmecken – und die Preise waren so familienfreundlich, dass man sich auch etwas leisten konnte.
„Das ist ein wunderbares Fest“, sagte uns Familienvater Rudi, der diesmal vier Kinder dabeihatte: zwei eigene und deren Freunde. „Ich mag so sehr, dass es irgendwie lauter altmodische, schöne Sachen sind, so wie früher“, freute sich seine Frau Sandra über das Pyraser-Kinderlachen-Konzept, das ohne Autoscooter und Riesenrad eine Riesengaudi zusammengestellt hatte.
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