Bürgermeisterkandidat Richard Seidler stellt sich vor

Richard Seidler. (Foto: oh)

SCHWANSTETTEN (pm/vs) - Richard Seidler ist 36 Jahre alt und wurde in Nürnberg geboren. Er lebt seit 36 Jahren in Schwanstetten, ist verheiratet, hat einen Sohn (8 Jahre) und eine Tochter (6 Jahre). Von Beruf ist er Polizeibeamter. Privat engagiert er sich seit der Kindheit, zunächst als Ministrant in der katholischen Kirche Schwanstetten, dann als Jugendgruppenleiter in der Kolpingjugend. Seit seinem 17. Lebensjahr ist Seidler in der CSU aktiv, aktuell führt er den CSU-Ortsverband, ist Mitglied der kath. Kirchenverwaltung und Siedlungsleiter der auch von ihm mitgegründeten neuen Pfadfindersiedlung in Schwanstetten (DPSG).

MSP: Haben Sie bereits kommunalpolitische Erfahrungen und wenn ja, welche?

Richard Seidler: Ich gehöre seit 16 Jahren dem Marktgemeinderat an, seit 2008 bin ich Mitglied im Kreistag. Als Kreisrat engagiere ich mich im Sozialausschuss sowie im Rettungszweckverband.

MSP: Warum sollten Ihnen die Bürgerinnen und Bürger am 16. März ihre Stimme geben?

Richard Seidler: Es ist mir wichtig, die Menschen in Schwanstetten mitzunehmen und sie an wichtigen Entscheidungen zu beteiligen. Die Bürger am Ende eines Diskussionsprozesses nur einzuladen und zu informieren, ist mir zu wenig. Dabei stehe ich für einen sachlichen und ehrlichen Politikstil. Ich möchte, dass Schwanstetten an Wert gewinnt und an die positiven Entwicklungen der Nachbargemeinden anknüpft.

MSP: Welche Probleme in Ihrer Stadt/Gemeinde liegen Ihnen am meisten am Herzen?

Richard Seidler: Die negative Entwicklung in unserer Gemeinde muss gestoppt werden. Gewerbetreibende kehren uns den Rücken oder werden bei Anfragen nach Gewerbegrund alleine gelassen. Zu den Pflichtaufgaben gehören Sanierung der teilweise maroden Straßen, kostenfrei für alle Bürgerinnen und Bürger, und eine attraktive Busverbindung, um die Verkehrsanbindung in der Metropolregion wieder zu verbessern. Es gibt nur noch in einem Ortsteil Geldinstitute, und das gemeinsame Ortszentrum ist inzwischen nahezu ausgestorben.

MSP: Welche weiteren Projekte sind Ihnen wichtig?

Richard Seidler: Eine solide Haushaltspolitik mit weiterem Schuldenabbau ist mir wichtig. Gelder sollen sinnvoll investiert, Luxusprojekte wie die „Grüne Mitte“ nicht gebaut werden. Die Nahversorgung muss dringend verbessert werden, im Wohnungsbau besteht generell Nachholbedarf. Und für die offene Jugendarbeit vermisse ich gute und tragfähige Konzepte. Hier werde ich auf unsere Jugendlichen selbst setzen. Ich möchte Leerstände nutzen und den Jugendlichen zur Verfügung stellen. Als Alternative könnten ehrenamtlich tätige Erwachsene den Jugendlichen helfen, Räumlichkeiten zu planen und mit Hilfe der Marktgemeinde ihren eigenen Jugendtreff zu bauen. Schwanstetten muss sich zu einer familienfreundlichen Kommune mit attraktiven Freizeitangeboten entwickeln. Hier kann ich mir einen Naturbadeweiher und eine Skaterbahn gut vorstellen. Und wir dürfen unsere älteren Bürgerinnen und Bürger nicht vergessen. Der Dialog zwischen den Generationen und das friedliche Miteinander von JUNG und ALT sind wesentliche Voraussetzungen für eine lebens- und liebenswerte Kommune
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