Pfadfinder aus Rednitzhembach und Schwanstetten feiern ihre Stammeserhebung

Der große Moment: Pfarrer Tobias Scholz besprengt die neue Fahne mit geweihtem Wasser. (Foto: Victor Schlampp)

SCHWANSTETTEN (vs) - Vor rund 30 Jahren wäre es sicher ein Festakt in einer propevollen Kirche gewesen. Auch am vergangenen Sonntag war es ein Festakt, allerdings blieben im Gotteshaus etliche Plätze frei: Die Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) Schwanstetten-Rednitzhembach hatte zur Feier ihrer Stammeserhebung eingeladen.

Dank der Initiative durch Richard Seidler und Carina Hahn umfasst der DPSG-Stamm Rednitzhembach-Schwanstetten inzwischen rund 50 Mädchen und Buben. Start für den Ehrentag war an der Volksschule beim Rathaus. Dort weihte Kurat Pfarrer Tobias Scholz die neue DPSG-Fahne und Diözesankurat Pfarrer Peter Hauf tat Gleiches für ein von den jüngsten Pfadfindern gestaltetes Kreuz. In Grußworten wünschten die stellvertretende Landrätin Dr. Hannedore Novotny und Rednitzhembachs Erster Bürgermeister Jürgen Spahl den Pfadfinderinnen und Pfadfindern viel Erfolg. Es sei für wichtig, dass junge Leute bereit seien, Werte zu entwickeln und zu leben. Als Gastgeschenk für diesen Vormittag hatte Jürgen Spahl die Jugendkapelle Rednitzhembach mitgebracht. Diese umrahmten den anschließenden Festzug zur Kirche Hl. Dreifaltigkeit mit flotten musikalischen Weisen. In seiner Predigt zog Peter Hauf Parallelen zwischen den Idealen der Pfadfinder und den Werten des christlichen Glaubens. So wie bei den Pfadfindern die Devise gelte, dass der Große den Kleinen beschütze, so sei es auch bei Gott. Im Unterschied zu allen anderen Weltreligionen verehre jedoch alleine das Christentum einen Gott, der die Menschen so sehr liebe, dass er in Jesus Christus Mensch geworden sei und für uns sein Leben hingegeben habe. Der christliche Pfadfinder wisse, bei allem, was das Leben schön und angenehm mache, dass sein Ziel einzig und alleine die ewige Heimat bei Gott sei.
Richard Seidler bedankte sich beim DPSG-Partnerstamm in Wendelstein für die Wegbegleitung hin zur Stammeserhebung. Er würde sich freuen, wenn man auch in Zukunft am Wissensschatz der Wendelsteiner-Pfadfinder teilhaben dürfe. Ein herzliches Dankeschön ging auch an Kurat Tobias Scholz, der die neue Fahne gespendet hat.
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