Klaus Jäckle und ElisenQuartett im Atelier Zimmermann

Klaus Jäckle und das ElisenQuartett
Arberg: Atelier Zimmermann | Mörsach, Altmühlüberleiter (li) Zu einem Sonntagskonzert hat das Atelier Zimmermann Klaus Jäckle (zuletzt dort bei der Spanischen Nacht im Sommer) und das ElisenQuartett eingeladen und den Hörern ein besonders schönes Erlebnis bereitet.

Neu war die Begrüßung durch die Kinder der Zimmermanns: "Unsere Eltern sind nicht rechtzeitig da, da begrüßen wir spontan!"- eröffnete die Tochter. "Mein Sohn ist erst ein halbes Jahr alt, aber ich werde mit ihm üben, falls alle Stricke reißen, kann er das nächste Konzert übernehmen!"- setzte der Sohn fort.

Dann zogen Jäckle mit Gitarre und die vier Damen mit drei Geigen und einem Cello ein und nahmen ihre Plätze auf der Bühne ein. Zimmermann hatte ein Triptychon als Bühnenmittelpunkt aufgestellt.

Das erste Stück war ein Tango von Luigi Boccherini, der in anderer Interpretation schon ein Highlight der Spanischen Nacht war. Es folgte das Quintett von Mario Tedesco, der es um 1890 in Florenz komponiert hat und als Jude später in die U.S.A. auswandern musste. Dort wurde er zum Filmkomponisten in Hollywood und erhielt eine Professur für Musik in Los Angelos. Sein Stil ist neo-romantisch mit spanischem Klang. Die vier Sätze und das Finale gefielen dem Publikum sehr gut.

In der Pause wurden Erfrischungen im Atelier gereicht. Das ElisenQuartett eröffnete danach mit einem Streichquartett und gemeinsam brachten die Musiker mit der Rhapsodie in Blue das Konzert zum Abschluss.
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