Alt und Neu – Die Mischung macht’s

 

Richtig eingesetzt ergänzen sich Möbel unterschiedlichster Stile gegenseitig


Nicht nur in der Mode sondern auch beim Einrichten darf munter kombiniert werden. Gerade das spannende Neben- und Miteinander von modernen Designermöbeln und Antiquitäten kann für eine einzigartige Atmosphäre sorgen. Es gibt allerdings ein paar einfache Regeln, die man beachten sollte, um nicht ein chaotisches, unaufgeräumtes und unausgeglichenes Zimmer zu gestalten.
Bereits bei der Auswahl der einzelnen Einrichtungselemente sollte man beispielsweise Fingerspitzengefühl beweisen und genau prüfen, ob das Möbelstück in die Wohnung passt – nicht nur vom Stil her, sondern vor allem auch von der Größe. Gerade massive, antike Holzschränke können den Rest der Einrichtung regelrecht erschlagen. Darüber hinaus sollte man auch einen Mix aus zu vielen verschiedene Stil-Arten oder Materialien vermeiden. Platziert man beispielsweise ganz unterschiedlich gemaserte Holzarten nebeneinander in einem Raum, so vermittelt dies häufig den Eindruck eines planlosen Durcheinanders.

Manchmal ist weniger mehr
Sparsam und punktuell eingesetzt können durch einen Stilmix aus Alt und Neu allerdings sehr spannende und reizvolle Kombinationen entstehen. Ein alter Holztisch beispielsweise, dessen abgenutzte, fleckige Oberfläche von den Festen erzählt, die in vergangenen Jahrzehnten an ihm gefeiert wurden und der bewusst nicht mit einer Tischdecke verhüllt wird, kann problemlos zum Mittelpunkt eines modernen Speisezimmers werden. Genauso wie man ganz unterschiedliche alte Stühle äußerst reizvoll um einen modernen Glas-Esstisch gruppieren kann. Auch ein gemütlicher, schon ein bisschen abgewetzter Ledersessel kann die moderne Sitzlandschaft im Wohnzimmer trefflich ergänzen und sogar in ihrer Wirkung unterstützen. Im Arbeitszimmer kann ein ehrwürdiger, massiver Schreibtisch den gewünschten Kontrast zu den modernen Linien der Büromöbel setzen und in der Küche eine historische Anrichte genau der Hingucker sein, der dem Raum Wärme und Charme gibt.

Spielraum für die Phantasie
Generell kennt der Stilmix keine Vorschriften und lässt der eigenen Phantasie viel Spielraum. Auch das Budget ist gar nicht wichtig. Neben besonders schönen, individuellen Einzelstücken, die im Antiquitätenhandel angeboten werden und die sich als echter Blickfang in einer Wohnung erweisen, können durchaus auch Schnäppchen vom Flohmarkt oder eine frisch lackierte Kommode vom Dachboden bestehen. Auf diese Weise wächst die Einrichtung mit den Bewohnern, die in dem Haus oder der Wohnung leben, verändert sich und bekommt ihre ganz eigene, persönliche Geschichte.

Für den reizvollen Kontrast zwischen Alt und Neu sorgen aber nicht nur antike oder historische Möbelstücke, auch die jüngere Designgeschichte der 50er, 60er und 70er Jahre kann bereits mit vielfältigen Klassikern aufwarten. Dabei muss es sich nicht immer um große Möbelstücke handeln. Oftmals reichen kleinere Accessoires aus, um ganz überraschende Effekte zu erzielen – eine Lampe aus den 60-er Jahren zum Beispiel, ein verschnörkelter Spiegel im Goldrahmen oder auch ein altes Werbeschild aus den 50-ern. Wie gesagt: der Phantasie sind kaum Grenzen gesetzt. Allerdings sollte man stets auf die nötige Stringenz achten, die den Zusammenhang zwischen den einzelnen Stücken herstellt und die dafür sorgt, dass der Raum nicht zu einem willkürlich mit den unterschiedlichsten Stücken vollgestellten „Showroom“ verkommt.

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