Am Ende droht die Isolation

Portrait of an adult woman with his elderly mother.

Angehörige pflegebedürftiger Menschen können an der Pflege zerbrechen

Einen pflegebedürftigen Menschen zu Hause zu betreuen, ist eine schwierige Aufgabe, die von pflegenden Angehörigen nicht selten unterschätzt wird. Vor allem die Tatsache, dass der Umfang der Aufgaben aber auch die für die Pflege aufgewendete Zeit in der Regel mit Fortschreiten der Erkrankung zunimmt, wird mehr und mehr zu einer großen Belastung. Hier lauert für die pflegenden Angehörigen eine große Gefahr. Denn vielfach gestehen sie sich erst sehr spät, nicht selten zu spät ein, dass sie überfordert sind.
Vor allem erwachsene Kinder fühlen sich für das Wohlergehen ihrer Eltern verantwortlich, wenn diese durch ihr fortgeschrittenes Alter oder auch durch eine schwere Erkrankung auf Unterstützung angewiesen sind. Diese mag sich zunächst noch auf einfache Hilfen beschränken, kann sich dann aber nach und nach zu typischen Pflegetätigkeiten entwickeln, die immer mehr Zeit in Anspruch nehmen. Da auch der eigene Berufs- und Familienalltag bewältigt werden muss, kommt es nicht selten zu einer Mehrfachbelastung, die einerseits dem Körper immer mehr zusetzt, die aber auch dazu führen kann, dass die pflegenden Angehörigen mangels Zeit für soziale Kontakte mehr und mehr in die Isolation gedrängt werden.

Angehörigenberatung e.V. Nürnberg
Seit 1986 engagiert sich der gemeinnützige Verein Angehörigenberatung e.V. Nürnberg für pflegende Angehörige von hilfebedürftigen älteren Menschen. Die Beratungsstelle berät und informiert neutral und kostenlos zu allen Themen rund um die häusliche Pflege. Diese Beratung findet – je nach Wunsch – am Telefon, bei einem ausführlichen Gespräch in den Räumen der Angehörigenberatung oder auch zuhause statt.
Das Angebotsspektrum umfasst dabei
• Gesprächsgruppen und Seminare für Angehörige
• Gruppen für Menschen mit Demenz
• eine stundenweise Betreuung von Menschen mit
Demenz sowie
• eine langfristige und intensive Begleitung.
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