An den Ufern der Naab

 

Der Naabtal-Radweg von Mariaort bis Luhe-Wildenau

Rund 600 km markierte und gut gepflegte Radwege laden dazu ein, das Oberpfälzer Seenland auf dem Fahrrad zu entdecken. Im Rahmen von Halbtages-, Tages- und Mehrtagestouren besteht die Möglichkeit, die Vielfalt der Oberpfälzer Hügellandschaft mit ihren weiten Flusstälern, ihren reizvollen Seen, großen Waldgebieten und zahlreichen kulturellen Sehenswürdigkeiten zu „erradeln“.
Auch sieben überregionale Radwege streifen das Oberpfälzer Seenland. Einen von ihnen, den Naabtalradweg, möchten wir an dieser Stelle ein wenig näher vorstellen. Mit seiner Länge von 89 Kilometern eignet er sich sowohl für eine ambitionierte Tagestour als auch für eine entspannte Zwei-Tages-Tour.
Der durchgängig mit dem Hinweisschild „Na“ ausgezeichnete Naabtalradweg führt von Mariaort bei Regensburg in nördlicher Richtung nach Unterwildenau – meist in Flussnähe und größtenteils auf verkehrsarmen Straßen oder separaten, überwiegend asphaltierten Radwegen. Die Strecke ist meist flach, weist aber auch immer wieder kleinere Steigungen auf.

Durch Oberpfälzer Wald und Bayerischen Jura
Bei Mariaort, unserem rund 10 Kilometer von Regensburg entfernten Startpunkt, mündet die Naab in die Donau. Der Radweg selbst startet direkt an der Wallfahrtskirche und führt von hier aus auf der linken Seite der Naab nach Etterzhausen. Direkt im Ort wechseln wir auf die rechte Flussseite und finden uns in einer wunderschönen, bewaldeten Landschaft wieder. Nachdem wir Pielenhofen mit seiner stattlichen Klosteranlage und Duggendorf passiert haben, erreichen wir unser erstes Etappenziel Kallmünz.
Das prächtige Örtchen lädt mit seiner Altstadt und der Burgruine, von der aus man einen herrlichen Ausblick über das Naabtal hat, zu einer kleinen Pause ein. Danach geht es, nun wieder auf der linken Flussseite über die B15 vorbei an Burglengenfeld nach Schwandorf. Kurz bevor wir die größte Stadt auf unserer Tour erreichen, wechselt der Radweg noch einmal auf die rechte Seite der Naab.
Auch Schwandorf besitzt eine schöne Altstadt, mit einem mittelalterlichen Marktplatz. Das Wahrzeichen der Stadt ist der Blasturm, der auch dem Maler Carl Spitzweg als Motiv diente. Am Ortsende wechselt der Radweg wieder zurück auf die linke Flussseite. Nach einem Stück an der Naab entlang biegt der Weg nach Schwarzenfeld ab, um dann bei Wolsendorf auf die rechte Seite des Flusses zu wechseln. Von hier aus führt der Weg an der Autobahn entlang nach Nabburg.
Die zu großen Teilen restaurierte Altstadt von Nabburg erhebt sich westlich der Naab auf einem etwa 200 m breiten und knapp 500 m langen Bergrücken, der bis zu einer Höhe von 45 m über die Naab ansteigt. In Nabburg überqueren wir die Naab über eine Fußgängerbrücke und folgen dem Radweg auf der linken Flussseite nach Köblitz. Dort halten wir uns links und unterqueren die Autobahn, die wir wenige Kilometer später noch einmal kreuzen, und erreichen schließlich Luhe. Von hier aus geht es weiter nach Unterwildenau, wo sich Haidenaab und Waldnaab zur Naab vereinigen und der Naabtal-Radweg endet.
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