An der Goldenen Straße

In Pommelsbrunn wird Geschichte lebendig



Pommelsbrunn oder „Paumols­prunne“ (,Baumwald-Brunnen') – wie der Ort 1312 bei seiner erstmaligen urkundlichen Erwähnung genannt wurde – liegt an der „Goldenen Straße“ von Nürnberg nach Prag.
Die wechselvolle Geschichte des Ortes lässt sich im Naturkundlichen Heimatmuseum nachvollziehen, das im ehemaligen Schulhaus zuhause ist (So 14 bis 17 Uhr geöffnet). Anhand von Dioramen, historischen Urkunden und Gemälden reisen die Besucher in eine Zeit zurück, in der Handels- und Herrschaftszüge durch das Örtchen kamen. Auch die weiteren Abteilungen des Museums entführen in interessante Welten: in das antike Ägypten oder in die Zeit des 30-jährigen Krieges die anhand von Zinnfiguren lebendig werden, in die Welt der Mineralien und Kristalle mit ihren faszinierenden Strukturen und Farben oder in die Welt der Fossilien und Höhlen, deren vielfältige Aspekte im Rahmen der Schau näher betrachtet werden.
Eine besondere Attraktion von Pommelsbrunn ist das mittelalterliche Badhaus (täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet, € 2 Eintritt). Das einzige erhaltene Badhaus Deutschlands im ländlichen Bereich war von 1486 bis 1867 in Betrieb und diente nicht nur der Körperpflege sondern war auch der Ort, an dem der Bader die kleinen und größeren Wehwehchen der Dorfbevölkerung kurierte.
Nach soviel Historie kehren die Besucher gerne in die Gegenwart zurück und lassen sich von der familiären Atmosphäre des Gasthof Vogel verzaubern. Bei regionalen und internationalen Gerichten und erfrischenden Getränken genießt man ein paar schöne Stunden.
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