Asbest – die Gefährliche Wunderfaser

Viele Eternitdächer kommen in die Jahre und werden zu tickenden Zeitbomben


Die Mineralfaser Asbest war bereits bei den alten Römern und Griechen sehr beliebt. Einen regelrechten Boom erlebte die Faser dann im 20. Jahrhundert, nachdem in Österreich die unter dem Namen Eternit bekannte Faserzementplatte (eine Mischung aus Zement und Asbestfasern) erfunden worden war. Ihre hohe Elastizität, die gute Wärmedämmung, eine hohe Beständigkeit gegen Hitze und Feuer und der Umstand, dass sie ausgesprochen witterungsbeständig war, verhalfen der Faserzementplatte zu enormer Popularität. Nachdem Asbest 1970 allerdings als hochgradig krebserregend eingestuft wurde, wurde die Verwendung von Asbest in den Folgejahren verboten.
Doch wenngleich Asbest seit mehreren Jahrzehnten nicht mehr verwendet wird, findet man ihn immer noch in vielen Bauteilen wie zum Beispiel in Dächern. Gerade hier besteht ein hohes Gesundheitsrisiko. Denn langsam kommt auch die witterungsbeständige Faserzementplatte mit Asbest in die Jahre und wird zunehmend brüchiger. In der Folge sammelt sich der feine Asbeststaub auf dem Dach, im Dachstuhl und den darunterliegenden Gebäudeteilen. Eine fachgerechte Entsorgung ist dann unerlässlich. Von offiziell zertifizieren Unternehmen werden die Platten dabei in spezielle Folie gehüllt und von Arbeitern in Schutzanzügen und mit Atemmaske demontiert. Anschließend müssen die alten Eternit- oder Asbestplatten auf speziellen Deponien entsorgt werden – nicht einmal als Sondermüll dürfen sie behandelt werden.

Ihr Dachdecker des Vertrauens
Matthias Eisenberger hat sich auf die Demontage von fest gebundenen Asbestprodukten, wie z.b. Faserzementwellplatten und asbesthaltige Dachschindeln gemäß TRGS 519, NR.2.7, Anlage 4 spezialisiert. Darüber hinaus umfasst der Leistungskatalog des Hersbrucker Handwerksbetriebs unter anderem Dacheindeckungen mit Dachstein und -ziegel, den Einbau und die Reparatur von Dachflächenfenstern und die Taubenabwehr.
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