Auf den Spuren der „Siebener“

Abwechslungsreiche Radtour rund um Langenzenn


Die „Siebener“ sind die Feldgeschworenen, denen in den Gemeinden die Aufgabe zukommt, über die Grenzen und Abmarkungen zu wachen. Weil ursprünglich eine Gruppe von meist sieben Personen in der Gemeinde zur Regelung und Bestimmung von Grundstücksgrenzen eingerichtet wurde, bürgerte sich der Begriff Siebener für dieses Ehrenamt ein, das in Franken bereits im 13. Jahrhundert entstand. Eine Besonderheit der Feldgeschworenen ist ihr „Siebenergeheimnis“, ein geheimes Zeichen, das nur ihnen bekannt ist und mit dem der Punkt des zu setzenden Grenzsteines markiert wird.
Auf den Spuren der „Siebener“ können Radfahrer rund um Langenzenn unterwegs sein. Der 35 Kilometer lange, leicht hügelige Radweg wurde von dem Siebenerobmann Martin Weber erstellt und startet auf dem Schießhausplatz in Langenzenn. Über die Zennbrücke geht es zunächst durch den Hardgraben vorbei am Siebenergärtla und der Kneippanlage nach Hardhof.
Dort überqueren wir die Kreuzung und fahren vorbei an der Hagenmühle nach Kirchfembach. Auf der Gemeindeverbindungsstraße geht es weiter Richtung Puschendorf, wo wir unterhalb der Bahnunterführung rechts in Richtung Retzelfembach abbiegen. Von dort aus geht es zurück nach Langenzenn, wo wir am Ortsrand links auf den Fuß- und Radweg in Richtung Horbach abbiegen. Wer möchte kann hier auch die Runde abkürzen und zum Ausgangspunkt zurückkehren.
Von Horbach aus geht es durch Klaushof zur Kreuzung in Stinzeldorf und von dort an der Hammschmiede vorbei nach Keidenzell. Dort biegen wir rechts ab und fahren weiter nach Burggrafenhof. Am Feuerwehrhaus biegen wir dort nach links ab und fahren weiter zum Eichensee. Vorbei an einem Weiher kommen wir hinunter ins Zenntal nach Heinersdorf. Hier führt der Weg in nördlicher Richtung nach Laubendorf. Am Dorfplatz biegen wir links ab in die Dürrnbucher Straße und fahren bergauf. Auf der Anhöhe wenden wir uns nach rechts in Richtung Hardhof.
Am Hardhof verlassen wir die Kreuzung nach rechts, biegen in den Hardgraben ein und fahren bergab wieder zurück zu unserem Ausgangspunkt dem Langenzenner Schießhausplatz.

SwinGolf Horbach
Die „Siebener“ sind auch Namenpaten für das Café der Swin Golf Anlage in Horbach. SwinGolf wird – wie auch das traditionelle Golf – auf Plätzen mit 18 Spielbahnen gespielt. Ziel ist es, den Ball, der doppelt so groß und deutlich leichter als ein herkömmlicher Golfball ist, mit einem Universalschläger in ein zwischen 65 und 300 Meter weit entferntes Loch zu befördern. Im Gegensatz zu den extrem gepflegten Golfplätzen wird SwinGolf auf normalen, sauber gemähten Wiesenflächen gespielt, was große Eingriffe in die Natur und Pestizideinsatz überflüssig macht.
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