Bayrisch Kanada

Der „Schwarze Regen“ bei Böbrach


Zwischen der Kreisstadt Regen und Viechtach durchfließt der „Schwarze Regen“ eine abgelegene Landschaft, die gerne als Bayrisch Kanada bezeichnet wird. Hier liegen die beiden Wildwasserabschnitte Bärenloch und Altriegel (Gumpenrieder Schwall), die bei Kanufahrern aus der näheren und weiteren Umgebung äußerst beliebt sind.

Der Schwarze Regen entsteht durch die Vereinigung von Kleinem Regen und Großem Regen in Zwiesel. Nach rund 50 km Länge, wird der Schwarze Regen durch den Zusammenfluss mit dem Weißen Regen zum Regen. Doch nicht nur Kanuten und Paddler kommen in dieser Region voll auf ihre Kosten. Auch Wanderer finden herrliche Voraussetzungen, um auf den unterschiedlichsten Pfaden eine abwechslungsreiche Landschaft zu entdecken.
Durch seine zentrale Lage eignet sich vor allem Böbrach als idealer Ausgangspunkt für Wanderungen in die nähere und weitere Umgebung. Ein Beispiel hierfür ist die folgende Wanderung, die auch ein ganzes Stück am Schwarzen Regen entlangführt.

F(l)ussromantik Böbrach
Die familiengeeignete, knapp neun Kilometer lange Rundwanderung beginnt – wie die meisten örtlichen Wanderungen – am Rathaus in Böbrach. Von dort aus verläuft sie zunächst der roten 10 folgend, in die Asbacher Straße und biegt dann links in den Lindenweg ein. Über Wieshof wird kurz darauf der Ortsteil Öd erreicht.
In Blickweite des Schwarzen Regen setzt sich die Tour auf dem Flusswanderweg – erkennbar am Markierungszeichen Biber – fort bis nach Teisnach. Weiter geht es auf dem Zielwanderweg – blaue 8 – bis zur Unterführung bei der Wiedkapelle und dann hinab zur Rothbachmündung. Die Strecke führt nun flussaufwärts zum Steg unterhalb der Ortschaft Gstaudach und weiter auf der Teisnacher Straße zurück zum Rathaus in die Ortsmitte von Böbrach.

Landgasthof Muhr
Der Landgasthof Muhr liegt im „Auerkieler Winkel“ umgeben von saftigen Wiesen, sanften Hügeln und den Mischwäldern vom Harlach- und Kronberg und wird überragt vom „König des Bayerwaldes“, dem großen Arber. In der urigen Gaststube können sich – nicht nur – Wanderer mit den Spezialitäten der Region (z.B. Hirsch vom Auerkieler Gehege, Rehfleisch vom hiesigen Revier, Bachforellen von heimischen Teichbesitzern) oder einer deftigen Brotzeit verwöhnen lassen.
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