Bereiche der Kinderpneumologie

Atemwegserkrankungen zählen zu den häufigsten Krankheiten im Kindesalter


Die Kinderpneumologie umfasst die Diagnostik und Behandlung von Erkrankungen der Lunge, der oberen Atemwege, der Atemmuskulatur und des Brustkorbes im Kindes- und Jugendalter. Darüber hinaus fällt aber auch eine Vielzahl allergologische Erkrankungen in dieses Fachgebiet.
Da sich Atemwegserkrankungen bei Kindern zum Teil deutlich von solchen im Erwachsenenalter unterscheiden, sollten diese auch von speziell ausgebildeten Kinderpneumologen oder Kinderärzten mit kinderpneumologischer Erfahrung behandelt werden.
Erkrankungen der Atemwege – egal ob akut oder chronisch – zählen zu den häufigsten Krankheiten, die im Kindesalter auftreten. In der ersten Lebensphase, bei Säuglingen und Kleinkindern, gilt es meist die Folgen einer Frühgeburt oder angeborene Fehlbildungen zu behandeln. Darüber hinaus treten in dieser Lebensphase aber auch schon vererbte Lungenerkrankungen wie beispielsweise Mukoviszidose auf.
Bereits im Kleinkindalter aber auch später bei Schulkindern können infektiöse und entzündliche Atemwegserkrankungen auftreten. Ebenfalls der speziellen Behandlung durch einen Kinderpneumologen können Kinder mit schweren Erkrankungen bedürfen, wenn in Folge ihrer Krankheit zusätzlich eine Lungenerkrankungen auftritt.

Asthma bronchiale
Die häufigste chronische Atemwegserkrankung im Kindesalter ist das Asthma bronchiale, das etwa jedes zehnte Kind bis zum elften Lebensjahr entwickelt. Unbehandelt kann Asthma bronchiale, das sich in anhaltendem Husten und häufigem Räuspern, Pfeifen oder Rasseln, bei Kindern manchmal auch in Atemnot äußert, zu schweren, irreversiblen Schädigungen der Lunge führen.
Der Kinderpneumologe PD Dr. med. Michael Kandler in Nürnberg bietet neben individuellen Therapien auch eine speziell entwickelte Asthma-Schulung für Kinder an. Im Rahmen dieser Schulung lernen Kinder und Eltern im Alltag mit der Krankheit umzugehen. Vorrangiges Ziel ist es dabei, selbständig Verschlechterungen der Lungenfunktion zu erkennen so dass diese frühzeitig behandelt werden kann. Dies hat zur Folge, dass Lebensqualität und Leistungsfähigkeit der Kinder steigen und die Häufigkeit von Krankenhausaufenthalten reduziert werden kann.
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