Bestattung in freier Natur

Bestattungswälder gewährleisten Individualität über den Tod hinaus


Neben den „klassischen“ Bestattungsformen erfreut sich – im Zuge des Wunsches nach mehr Individualität auch über den Tod hinaus – die Bestattung in freier Natur großer Beliebtheit. In erster Linie handelt es sich dabei um Wald- oder Baumbestattungen, die dem Gedanken Rechnung tragen, die letzte Ruhe in der natürlichen Umgebung des Waldes und im Wandel der Jahreszeiten zu finden.
Der Wald steht dabei nicht nur für Ruhe und Harmonie, auch der Gedanke, durch die Bestattung im Wurzelbereich der Bäume in den Naturkreislauf zurückzukehren, hat vor allem für Naturliebhaber etwas ausgesprochen Tröstliches. Der individuelle – auf Wunsch bereits zu Lebzeiten ausgewählte – Baum wird dabei zum Symbol für Dauerhaftigkeit und Standhaftigkeit und gleichzeitig auch zum würdevollen Bezugspunkt für die Hinterbliebenen.
Bei den Bestattungswäldern, wie beispielsweise dem „RuheForst Frankenhöhe“, handelt es sich um Naturschönheiten von herausragendem Charakter. Auf Grund der Tatsache, dass die Ruhebiotope mit einem Baum oder einer Baumgruppe als Mittelpunkt Teil des natürlichen Waldes sind, benötigen diese Ruhestätten, in denen die Asche des Verstorbenen in einer biologisch abbaubaren Urne beigesetzt wird, keiner Pflege. Dennoch ist – auf Wunsch – eine namentliche Kennzeichnung der Ruhestätte möglich, können einzelne Personen ebenso beigesetzt werden wie Familien oder andere im Leben verbundene Menschen.
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