Bier – auch mal anders

In Deutschland werden zwischen 5.000 und 6.000 verschiedene Biere gebraut. Obergärige wie das Weizen oder in nördlicheren Gefilden das Kölsch und das Altbier, untergärige wie das Pils oder das helle beziehungsweise dunkle Lagerbier.

Neben diesen – sagen wir mal – „klassischen“ Bieren, die in erster Linie als Durstlöscher fungieren, gibt es nicht zuletzt in jüngerer Zeit zahlreiche „Exoten“, die das Bierangebot um etliche Spezialitäten und Raritäten erweitern. Um Biere, die sich durch einen ganz besonderen Charakter und kleine Auflagen auszeichnen und sich ganz bewusst vom „Mainstream“, vom Massengeschmack absetzen. Dazu zählen regionale und saisonale Spezialitäten wie die unterschiedlichen Bockbiere (traditionell werden diese für die Fastenzeit eingebraut, beliebt sind aber auch der Maibock oder der Eisbock) beziehungsweise das Rauchbier, das besonders im Bamberger Raum viele Anhänger hat. Gerade in jüngerer Zeit kommen aber auch internationale Biersorten wie Pale Ale, India Pale Ale (IPA), Strong Ale oder Trappistenbiere hinzu.

Craft Beer & Co.
Ein aktueller Trend sind in diesem Zusammenhang die sogenannten „Craft Biere“. Sie haben ihren Ursprung in den USA, wo handwerklich (craft) gebrautes Bier als Gegenbewegung zu den großen industriell gefertigten Marken aufkam. Der US-amerikanischen Brauervereinigung zufolge handelt es sich bei „Craft Beer“ um Biere „von einem Brauer, der in kleinen Mengen und unabhängig von Konzernen auf traditionelle Weise“ braut. „In kleinen Mengen“ bedeutet dabei einen Ausstoß von bis zu knapp zehn Millionen (!) Hektoliter und kann damit nicht auf heimische Verhältnisse übertragen werden.
Für die hiesige Spezialitätenbier-Szene bedeutet „Craft Bier“ vielmehr ein Bier, das sich von der Masse abhebt und einen eigenen, unverwechselbaren Charakter hat. So experimentieren auch heimische Spezialitätenbrauer mit innerhalb des Reinheitsgebotes erlaubten Zutaten und komponieren so Biergeschmäcker, die anders sind, außergewöhnlich und manchmal auch ungewohnt. Biere, die nicht primär als Durstlöscher betrachtet werden, sondern – wie ein edler Wein – auch mal einen geeigneten Anlass oder eine passende Speise erfordern.

„Red Castle Brew“ – Einzigartiges aus Heroldsberg
Solche ganz besonderen Bierspezialitäten braut in Heroldsberg die „Red Castle Brew“ (benannt nach dem benachbarten Roten Schloss). Mit Liebe, Hingabe und Erfahrung und ohne Kompromisse bei den Zutaten entstehen dort einzigartige Biere für den gehobenen Geschmack. Ergänzt wird das Bier-Angebot unter anderem durch Bier-Essig, Bier-Senf, Bier-Salz, Bier-Likör und Bier-Gelee.
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