Bleiben Sie immer schön entspannt

 

Gelassenheit und Zufriedenheit können manchmal wahre Wunder bewirken


Falls Sie immer mal wieder dahin gehend Komplimente bekommen, dass Sie auf Ihre Mitmenschen eine angenehme Ausstrahlung haben, so könnte das unter anderem daran liegen, dass Sie innerlich und äußerlich entspannt sind, somit gelassen und zufrieden wirken – und sich natürlich auch selbst so fühlen.
Inneres Gleichgewicht wird bekanntlich von vielen Zeitgenossen als die Grundlage für positive Ausstrahlung überhaupt gesehen. Und neben Massagen (siehe vorheriges Kapitel) gibt es eine Menge weiterer Methoden, um sich wirklich effektiv zu entspannen. Entspannungsverfahren selbst sind so genannte übende Verfahren zur Verringerung körperlicher und geistiger Anspannung oder Erregung. Körperliche Entspannung und das Erleben von Gelassenheit, Zufriedenheit und Wohlbefinden sind eng miteinander verbunden. Entspannungsverfahren werden deshalb als Behandlungsverfahren in der Psychotherapie und allgemein zur Psychohygiene genutzt.

Den eigenen Körper besser verstehen
Alle Entspannungsverfahren zielen dabei durch häufiges Wiederholen der Entspannungsreaktion darauf ab, diese im Zentralnervensystem zu stabilisieren. Je länger ein Entspannungsverfahren geübt ist, je öfter und stärker die Entspannungsreaktion also wiederholt wurde, desto schneller und leichter kann sie auf Grund von Konditionierungsprozessen im Alltag aktiviert werden. Eine kurze Selbstinstruktion oder eine kleine, bewusste körperliche Veränderung können dann – selbst in Stresssituationen – schnell beruhigend wirken.

In der Übung eines Entspannungsverfahrens lernt der Übende, seine Gedanken und seinen Körper bewusst zu beeinflussen. Eine in dieser Weise bewirkte Steigerung des Wohlbefindens und Linderung oder bessere Bewältigung von Beschwerden stärkt das Erleben von Selbstwirksamkeit, Selbstkontrolle und Selbstkompetenz.

Entspannungsverfahren, welche Dank ihrer Effektivität immer wieder gerne angewendet werden, sind u.a.:
- Autogenes Training
- Progressive Muskelentspannung
- Meditation
- Yoga
- Hypnose
- Fantasiereisen, Imaginationen oder Visualisierungen
- Körpertherapiemethoden

Bei der Übung dieser Entspannungsverfahren können aktuelle pannungszustände oft vegleichsweise schnell gelöst und Spannungszustände reduziert werden. Erfahrungsgemäß wird der entspannende und beruhigende Effekt ungefähr nach drei bis vier Wochen regelmäßiger Übung im Alltag spürbar – zum einen in Form größerer Gelassenheit, zum anderen durch die bessere Fähigkeit zur Selbstregulation; in der Regel kann der geübte Entspannungszustand dann willentlich hergestellt werden. Entspannungsverfahren sind somit auch grundlegende Elemente des Stressmanagements und finden auch in der Psychotherapie sowie in der psychosomatischen Medizin Anwendung.

Gelegentlich kann es aber auch sehr effektiv sein, einfach „mal an gar nichts“ zu denken. Daher unser Tipp: Regelmäßige Bewegung an der frischen Luft (Spazieren gehen, Walken, Joggen) hilft, den Kopf wieder richtig frei zu bekommen – und auf diese Art auch aktiv zu entspannen.
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