Blumen – Teil der Bestattungskultur

Vom Sargschmuck bis hin zur Gestaltung und Pflege des Grabes


Seit langem schon sind Blumen ein wichtiger Bestandteil unserer Bestattungskultur. Gerade in Stunden, in denen uns oftmals die Worte fehlen, ist Trauerfloristik ein letzter Gruß an den Verstorbenen aber auch ein Zeichen der Anteilnahme und Verbundenheit mit den Hinterbliebenen.
Dabei hat die Trauerfloristik ihre eigene Sprache. Die Form des Kranzes beispielsweise symbolisiert die Unendlichkeit, während weiße Blumen wie Callas oder Lilien für Reinheit stehen. Abgesehen davon gibt es auch im Bereich der Trauerfloristik keine festen Vorgaben. So gibt es Kränze und Grabgestecke in vielen Ausformungen und Farben. Wie die Gestecke im Einzelnen gestaltet werden, das hängt in erster Linie vom persönlichen Geschmack ab, ist aber teilweise auch von Trends bestimmt. So werden aktuell neben weißen Farben, die eine gewisse Eleganz ausstrahlen, auch kräftige Farben gewählt, die nicht zuletzt das Gemüt stärken sollen. Während Kränze nur bei der Beerdigung verwendet werden – und da auch meist nur von den nächsten Verwandten – kommen Gestecke auch bei der weiteren Grabpflege zum Einsatz. So zum Beispiel zu den Feiertagen – am Geburts- oder Todestag des Verstorbenen oder auch in den klassischen kirchlichen Feiertagen.
Wie gesagt, über den Stil der Arrangements entscheiden die Hinterbliebenen ganz nach ihrem eigenen Geschmack. Beim erfahrenen Floristen – wie beispielsweise bei Blumen Birkner in Johannis – erhalten sie aber auch eine ebenso fachkundige wie einfühlsame Beratung. Gemeinsam bespricht man die Gestaltung des Blumenschmucks bei der Beerdigung – vom Sargschmuck bis zum Trauerkranz – oder auch die Gestaltung des Grabes, ganz egal ob es um eine Neuanlage geht oder um Wechselbepflanzungen.
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