DAS INSEKTENHOTEL: EIN ZUHAUSE FÜR DIE KLEINSTEN

Eine schöne Tradition ist es, Tieren im Winter zu helfen. Gründe und Nutzen dafür sind hinreichend bekannt, doch ist es nicht mit der Fütterung des Wildes im Wald allein getan. Hier und da legen Gartenbesitzer z.B. größere Laubhaufen an, damit Igel & Co. darunter überwintern können, oder es werden Futterstellen für Vögel eingerichtet.

Durch intensive menschliche Eingriffe in die Naturlandschaft sind jedoch auch viele natürliche Insektenlebensräume nur noch sehr eingeschränkt vorhanden, weshalb
auch hier Hilfe vonnöten ist. Denn nicht nur in der freien Natur, auch in Gärten helfen viele Nützlinge wie Hummeln, (Wild-)Bienen, Wespen, Fliegen oder verschiedene Würmer, das ökologische Gleichgewicht zu bewahren.

Stichwort Insektenhotel:
Dieses ist eine künstlich geschaffene Nist und Überwinterungshilfe, die vor allem bei naturnahen Gärtnern sowie in der Schulbiologie zunehmend Verbreitung findet. Die Einrichtungen wurden und werden insbesondere von Naturschutzverbänden bekannt gemacht, und es gibt sie in verschiedenen Größen sowie natürlich mit unterschiedlicher Ausstattung. Zumeist ist ein Insektenhotel auf aus Gärtnersicht
„nützliche“ Insekten ausgerichtet; die Formenvielfalt umfasst sowohl kleine Einzelbauten als auch große, oft wandartige und vorgefertigte Bausätze, welche u.a. von Herstellern angeboten werden, die auch Nistkästen und Vogelhäuschen vertreiben.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.