Das „Schottental“

Ein reizvolles Naturschutzgebiet bei Heldmannsberg

Haben Sie sich auch schon mal gefragt, wo dieses Hartmannshof, der Endhalt der S-Bahnlinie 1, eigentlich liegt? Dann haben wir an dieser Stelle einen Tipp für Sie: Besuchen Sie das unweit von Hartmannshof am Ostrand des Kreises Nürnberger Land gelegene Naturschutzgebiet „Schottental“ (oder: „Schottenloch“).
Das malerische, 42 ha große Naturschutzgebiet umfasst den Talgrund sowie die hohen, offenen Hänge dieses tief eingeschnittenen Seitentals des Albachtals. Ein naturnaher Bachlauf mit Ufersaum schlängelt sich im Talgrund entlang und wird begleitet von artenreichen, mäßig intensiv genutzten, teilweise auch brachliegenden Wiesen und Weideflächen. Die zahlreichen Topfquellen, die den Bach speisen, stellen dabei eine landschaftliche Besonderheit dar.
Vom Talgrund geht es auf einfachen Wanderwegen und Pfaden hinauf in die steilen Hänge, an denen sich Mischwälder mit sonnenbeschienenem Kalkmagerrasen und Magerweiden abwechseln. Dichte Schlehengebüsche und Hecken dienen den unterschiedlichsten Vogelarten als Brutstätte, doch auch Schmetterlinge und viele andere Insektenarten sind hier beheimatet. Einen reizvollen Blickfang stellen die einzeln stehenden Dolomit-Felsköpfe wie beispielsweise der „Bärenfels“ dar.
An die historische Nutzung des „Heldmannsberger Hutangers“ erinnern heute wieder Schafe, die auf den Magerwiesen des Schottenlochs weiden und denen man auf abwechslungsreichen Wanderungen durch diese – nicht zuletzt im Frühsommer und beim Laubwechsel im Herbst – ungemein reizvolle Landschaft immer wieder begegnet. Die Besichtigung von „Mariä Himmelfahrt“, der sehenswerten Wallfahrtskirche von Heldmannsberg mit ihrem imposanten Hochaltar, rundet den Besuch des Naturschutzgebietes trefflich ab.

Gasthaus „Zum Schottental“
Mitten in Heldmannsberg gelegen lädt das urgemütliche Gasthaus „Zum Schottental“, Wanderer, Wallfahrer und Ausflügler gleichermaßen zur Einkehr ein. Hier finden die Gäste eine unverfälschte fränkische Küche, die stets durch saisonale Spezialitäten ergänzt wird.
Die Gerichte stammen – soweit möglich – aus regionalen Produkten und werden auf traditionelle Weise frisch zubereitet. Die Tiere, die in eigener Schlachtung verarbeitet werden, stammen dabei vorwiegend von Bauern aus der näheren Umgebung. Dies bürgt für allerbeste Qualität und köstlichen Geschmack.
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