Das Trauergespräch

Viele persönliche Informationen sind die Basis einer stimmigen Trauerrede


Eine zentrale Rolle im Abschiednehmen von einem Familienmitglied oder Freund stellt die Trauerfeier dar. Und da wiederum die Trauerrede, in der man noch einmal das Leben des Verstorbenen Revue passieren lässt. Grundlage einer stimmigen Trauerrede ist das Trauergespräch, zu dem der Trauerredner in der Regel die engsten Verwandten im Rahmen eines Hausbesuchs kontaktiert.
Der wesentliche Inhalt dieses Trauergesprächs ist die Person und Persönlichkeit des Verstorbenen – sein Leben, seine Lebenseinstellungen, seine Erfolge und seine Nöte; ja auch die Misserfolge, die unerfüllten Hoffnungen und Träume werden in einem intimen Trauergespräch noch einmal wach. Daneben interessiert sich der Redner für die sozialen Bezüge und die wesentlichen Kontakte des Verstorbenen, um alle betroffenen Menschen und gesellschaftlichen Kreise ansprechen zu können, deren Alltag durch den Tod berührt ist. Je mehr Informationen und Details der Trauerredner zur Verfügung gestellt bekommt, desto individueller, desto persönlicher fällt dann auch die Trauerrede aus. Der Trauerredner, wie die Diplomtheologin Elke Janoff, bespricht mit Ihnen und mit Ihrem Bestattungsinstitut aber auch Ihre Wünsche zur Trauermusik, soweit Sie diese nicht bereits mit dem Bestatter abgeklärt wurden. Viele Besonder­heiten können dabei berücksichtigt werden, wobei es ratsam ist, möglichst vieles bereits frühzeitig mit dem Bestatter abzuklären.
Nach dieser ausführlichen Vorbereitung hält der Trauerredner bzw. die Trauerrednerin in der Friedhofskapelle oder in der Trauerhalle die Trauerrede.
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