Der Fünf-Flüsse-Radweg

Die 300 km kann man auch in Etappen zu bewältigen


Der „Fünf-Flüsse-Radweg“ führt als rund 300 Kilometer langer Rundweg durch die landschaftlichen Schönheiten des Bayerischen Jura. Er verknüpft dabei die schönsten Abschnitte des Donau- und Altmühltal-Radweges, der Tour de Baroque, des Naab- und Vilstal-Radweges und gilt inzwischen – sowohl bei sportlichen Radfahrern als auch bei gemütlichen Touren-Radlern – als Radwander-Klassiker.

Der Streckenverlauf entlang der Flüsse Vils, Naab, Altmühl, Donau und Pegnitz verspricht landschaftliche Schönheit sowie reizvolle Orte und Städte mit einer Vielzahl an Sehenswürdigkeiten. Da der Weg weitgehend steigungsarm auf ehemaligen Bahntrassen oder auf den alten Treidelpfaden entlang des Main-Donau- und Ludwig-Donau-Main-Kanals verläuft, ist er auch für Familien bestens geeignet. Je nach Ambition und Fitnesszustand sollte man für den gesamten „Fünf-Flüsse-Radweg“ zwischen vier (sportliche Fahrer) und sieben Tage (Familien und gemütliche Radwanderer) ansetzen.
Natürlich kann man den Radweg aber auch in einzelnen Etappen bewältigen. Für Radfreunde aus dem Ballungsraum Nürnberg-Fürth-Erlangen beispielsweise eignet sich die Etappe von Neumarkt nach Nürnberg als idealer Einstieg. Mit seiner Länge von 47 Kilometern und einem sehr angenehmen Höhenprofil (von 420 Metern in Neumarkt geht es herunter bis auf 300 Meter) ist die Strecke auch für relativ ungeübte Radler gut zu bewältigen.
Von Neumarkt nach Nürnberg
Am besten fährt man von Nürnberg aus mit dem Zug nach Neumarkt (in Bayern bieten alle Züge des Nahverkehrs die Möglichkeit, das Rad mitzunehmen), wo die hübsche Altstadt zu einem kleinen Bummel einlädt. Dann geht es mit dem Fahrrad entlang des Ludwig-Donau-Main-Kanals vorbei an Berg mit der Ruine des Birgittenklosters nach Burg­thann mit der namengebenden, aus der Mitte des 12. Jahrhunderts stammenden „Burg Thann“.
Hier lädt der Landgasthof „Blaue Traube“ zum Einkehren ein. Gemäß dem Motto „Heimat aufm Teller“ – so nennt sich ein Zusammenschluss von mehr als 50 Erzeugern, Direktvermarktern und Gastronomen aus dem Nürnberger Land – kann man sich hier mit fränkischen Spezialitäten verwöhnen lassen.
Bestens gestärkt kann man nun die zweite Hälfte der Strecke in Angriff nehmen. Über Schwarzenbruck führt der Weg in den ausgedehnten Nürnberger Reichswald. Bei Feucht quert der Ludwigkanal die Schwarzachklamm mit einem spektakulären Brückenbauwerk. Weiter geht es über den Markt Wendelstein ehe man bei Worzeldorf den alten Kanal verlässt. Über einen Waldweg zur Trierer Straße geht es dann in die Nürnberger Innenstadt.
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